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Renault-Duell: Hülkenberg "schmeckt" Ricciardos Quali-Stärke nicht

Nico Hülkenberg spricht über das interne Duell mit Teamkollegen Daniel Ricciardo bei Renault - Vor allem im Qualifying ist beim Deutschen "der Wurm" drin

Renault-Duell: Hülkenberg "schmeckt" Ricciardos Quali-Stärke nicht

1:7 steht es im Qualifying-Duell bei Renault. Eine klare Angelegenheit für Daniel Ricciardo. Nico Hülkenberg erkennt die Stärke seines Teamkollegen im Zeittraining an. Von 'Motorsport-Total.com' auf das Ungleichgewicht angesprochen, schildert der Deutsche, dass bei ihm noch ein wenig "der Wurm drin" ist. Ricciardo fordert den Deutschen wie zuvor noch kein anderer seiner Teamkollegen.

"Klar, er ist sicher einer der hochkarätigsten Fahrer", stellt Hülkenberg klar. Der siebenfache Rennsieger konnte sich nach einer Eingewöhnungszeit bei Renault schön langsam an jene Form heranarbeiten, die man von ihm erwartet. Der Emmericher berichtet, dass in der ersten Phase der Saison trotz der schwächeren Ricciardo-Form für ihn kaum etwas zu holen war am Samstag.

"Das war die Zeit, wo im Quali bei mir immer technische Probleme aufgetreten sind. Da sind mir ein paar [gute Ergebnisse] durch die Hände gerutscht", ärgert sich der Deutsche. Vor allem technische Probleme bremsten ihn anfangs ein.

Ricciardos Leistungen erkennt er an. Sechsmal startete er bereits aus den Top 10, allerdings konnte er diese Ausgangspositionen nur dreimal auch in Punkte umwandeln. In der Fahrer-WM stehen der Australier und der Deutsche gleichauf bei 16 Zählern.

"Er macht einen guten Job im Qualifying, das muss man auch sagen und anerkennen. Irgendwie ist bei mir im Quali in diesem Jahr ein bisschen der Wurm drin." Teilweise durch eigenes Verschulden, teilweise aufgrund unglücklicher Umstände - "nichts Gravierendes" - könne er nicht immer die beste Performance auf einer Runde abrufen.

Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo

Gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Renault-Fahrern

Foto: LAT

"Zum Beispiel der Wind, auf einmal habe ich Gegenwind auf der Geraden und verliere dadurch eineinhalb Zehntel", ärgert sich Hülkenberg. "Die Zahlen sprechen für sich und hören sich sehr deutlich an - und schmecken mir auch nicht. Aber gut, es ist so, wie es ist."

Seine Devise für die kommenden Rennen ist klar: "Ich werde versuchen, die Statistik ein bisschen rumzubiegen jetzt, aber er weiß schon, was er macht im Quali." Wirft man einen Blick auf die Qualifying-Ergebnisse in dieser Saison, dann ergibt sich ein durchschnittlicher Rückstand von 0,390 Sekunden für Hülkenberg.

Mit der Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen ist er zufrieden. Die laufe ähnlich ab wie auch mit den vorherigen Teamkollegen. "Es ist schon ein Wettkampf, aber es gibt offene Kommunikation zwischen beiden Seiten, wir haben gleiche Ansichtsweisen beim Auto und wo wir hinwollen mit der Entwicklung, das läuft alles ganz gut."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer