Formel 1
Formel 1
12 März
-
15 März
Nächster Event in
42 Tagen
19 März
-
22 März
Nächster Event in
49 Tagen
02 Apr.
-
05 Apr.
Nächster Event in
63 Tagen
16 Apr.
-
19 Apr.
Nächster Event in
77 Tagen
30 Apr.
-
03 Mai
Nächster Event in
91 Tagen
07 Mai
-
10 Mai
Nächster Event in
98 Tagen
R
Monte Carlo
21 Mai
-
24 Mai
Nächster Event in
112 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächster Event in
126 Tagen
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
133 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
147 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
154 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
168 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
182 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
210 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
217 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
231 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
238 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
252 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
266 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
273 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
287 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
301 Tagen
Details anzeigen:

Renault-F1-Chef: Das Potential, Mercedes zu schlagen, ist da

geteilte inhalte
kommentare
Renault-F1-Chef: Das Potential, Mercedes zu schlagen, ist da
Autor:
Übersetzung: Petra Wiesmayer
15.02.2017, 10:01

Nach den etwas mageren vergangenen Jahren könnte man es verstehen, wenn Renault im Hinblick auf die kommende Formel-1-Saison etwas skeptisch wäre.

Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Managing Direktor
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Managing Direktor bei der Pressekonferenz
Guillaume Boisseau, Renault Group Markendirektor mit Frederic Vasseur, Renault Sport F1 Team, Renndi
Guillaume Boisseau, Renault Group Marken Direktor mit Dr. Helmut Marko, Red Bull Motorsport and Cyri
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Team
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer
Renault Sport F1 Team RS16 unter Parc-Fermé-Bedingungen
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team mit Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team beim Teamfoto
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16 beim Start zum Rennen
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, testet Pirelli-Reifen für 2017
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing, testet Pirelli-Reifen für 2017
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer; Frederic Vasseur, Renault Sport F1 Team, Renndir
Nico Hülkenberg, Renault F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16

Stattdessen ist die Stimmung recht ruhig und zuversichtlich, während das Team letzte Hand an das neu Auto anlegt – dass das Werksteam Fortschritte macht und (für die, die einen echten Kampf an der Spitze sehen wollen, noch wichtiger) es einen schönen Sprung des neuen Motors gibt, der auch Red Bull antreiben wird.

Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul glaubt, dass die neue Antriebseinheit schließlich in der Lage sein sollte, mit Mercedes mitzuhalten – und vielleicht sogar schlagen könnte.

"Wir müssen die Wende des vergangenen Jahres bestätigen, denn sie ist noch nicht abgeschlossen", sagte er gegenüber Motorsport.com. "Wir haben eine komplett neue Motorarchitektur, die wir dieses Jahr vorstellen und die erste Herausforderung wird sein, ihn zuverlässig zu machen."

"Wir wissen schon sicher, dass er das Leistungspotential haben wird, um mit Mercedes mitzuhalten. Daran besteht gar kein Zweifel. Und vielleicht in Zukunft auch das Potential, um sie zu überholen."

"Zuerst muss er aber zuverlässig sein. Das ist die größte Herausforderung und das, was wir erreichen wollen. Zuverlässigkeit wird auch wichtig sein, um das Chassis weiterzuentwickeln."

Zusammenwachsen

Abitebouls Zuversicht gingen aber einige harte Jahre in der Formel 1 voraus. Nach öffentlicher Kritik von Red Bull waren die Franzosen kurz davor, den Sport zu verlassen. Zuletzt war die Saison 2016 des neuen Werksteams auch äußerst enttäuschend.

Das Schlimmste dieser turbulenten Zeiten sollte nun aber Vergangenheit sein, nachdem Renault umfangreiche Umstrukturierungen hinter sich hat, sowohl in Viry-Chatillon [der französischen Basis] als auch in Enstone.

Der Nutzen dieser Anstregnungen wird eine Zeit lang nicht zu spüren sein, aber Abiteboul ist sicher, dass die Zeit für das Formel-1-Team gekommen ist, zusammenzuwachsen.

"Ich denke, 2017 wird ein Jahr des Zusammenwachsens", sagte er. "In Viry liegt der Fokus mehr auf Qualität als auf Quantität. Vielleicht verkleinern wir das Team sogar, um uns wirklich auf diese Generation des Antriebsstrangs zu konzentrieren, aber auch an die nächste Generation des Antriebsstrangs zu denken."

"Auf der Chassis-Seite haben wir etwa 100 Leute, was ein Wachstum von 20% bei den Mitarbeitern bedeutet. Das ist viel. Wir werden die Einstellungen nun etwas zurückfahren und sicherstellen, dass jeder Fuß fasst."

"Ich denke aber, das wir bezüglich der Soldaten bald genügend Kapazitäten haben und dann geht es um die Struktur des Managements."

"Ich werde mich mehr darauf konzentrieren, die richtigen Abteilungsleiter zu finden. Das dauert aufgrund der vertraglichen Situation etwas länger. Je weiter man in der Organisation nach oben geht, desto länger dauert es, diese Leute zu bekommen. Wir haben aber einige Leute in der Pipeline, die im Laufe der Saison zu uns kommen."

Management-Konflikt

Während es zwar positive Veränderungen gab, gab es im Winter auch Schwierigkeiten – da Renault 2017 ohne Teamchef Fred Vasseur sein wird.

Der Franzose gab seinen Job im vergangenen Monat auf, nachdem er nach Differenzen mit anderen Mitgliedern des Managements das Gefühl hatte, dass die Situation unhaltbar war.

Abiteboul bestreitet nicht, dass Vaseurs Weggang ein persönlicher Schlag war, glaubt aber nicht, dass das Team dadurch geschwächt wird.

"Es ist klar eine persönliche und individuelle Enttäuschung", erklärt er. "Als wir die Rückkehr eines Werksteams beschlossen haben, war ein Teil dessen, was ich für Renault getan habe, eine Managementstruktur aufzubauen und Fred war ein wichtiger Teil davon."

"Es ist also klar eine Enttäuschung für mich, dass ich das nicht zum Funktionieren bringen konnte. Da es klar war, dass wir das nicht schaffen würden, war es besser, eine Entscheidung zu treffen als weiterzumachen."

"Wir sind aber stabil, wir sind stark und wir haben einen reichen Erfahrungsschatz. Wir haben eine überarbeitete Managementstruktur in Viry, wir haben in Enstone eine stärkere Managementstruktur mit mehr Kapazitäten durch all die Leute, die wir eingestellt haben und wir werden weiter welche einstellen."

"Ich bin also enttäuscht und fühle mich etwas einsam – denn es war schön, einen Teamkollegen zu haben, der mitleidet, der die Schwierigkeiten mit mir teilt. Ich bin aber nicht alleine. Jerome [Stoll] ist als Teamvorsitzender weiter sehr eingebunden und ich glaube, dass das Team sehr stark ist."

"Wir sind nicht dumm. Wir haben uns ein paar der Kommentare angeschaut, die es im Laufe der Saison gab, dass wir eine Struktur hatten, die nach außen hin etwas zu komplex zu sein schien. Ich glaube aber offen gesagt nicht, dass sie im Vergleich zu anderen zu komplex war."

"Trotzdem nutzen wir diese Entscheidung, um sie zu vereinfachen und wir werden sehen, wie es geht."

Abliefern

Während es unklar ist, wo das Team im Zuge der Regeländerungen 2017 stehen wird, glaubt Abiteboul, dass sein Team in der kommenden Saison vorankommen wird.

Er betont sein Langem, dass das Formel-1-Projekt von Renault langfristig ausgelegt ist (nicht zu vergessen, man bezüglich regelmäßiger Podiumsplatzierungen von 2018) und, dass früherer Erfolg nicht notwendig wäre.

Für den Moment gibt es keine Illusionen, dass Renault es mit den reichen Teams Red Bull Racing, Ferrari und Mercedes aufnehmen könnte – es könnte aber die ersten Schritte machen, dahin zu kommen.

"Ich bestreite nicht, dass es bezüglich der finanziellen Ressourcen einen Unterschied zwischen diesen Top Teams und unserem Team gibt, aber unser Team ist in der Mitte", sagte er auf die Frage, ob Renault das Budget hätte, mit den schnellen Fortschritten, die in diesem Jahr wahrscheinlich stattfinden, mitzuhalten.

"Wir werden, abgesehen von den 3 Top Teams, eine bessere Finanzierung haben als alle anderen und McLaren ist für mich eine kleine Unbekannte: Ihre kommerzielle Struktur ist mir nicht klar, wie sie funktioniert und arbeitet."

"Wir werden die Kapazität haben, gegen Williams zu fahren, gegen Force India, gegen Toro Rosso, also ist für mich klar, dass wir auf einer Höhe mit diesen Teams sein und sie im Laufe der Saison überholen sollten."

"Ich denke, dass wir, trotz der neuen Regeln, im 1. Teil der Saison noch ein Handicap haben werden, denke aber auch, dass unsere Entwicklungsrate stärker sein wird als die dieser Teams."

"Bezüglich der größeren Teams ist die ganze Strategie unseres 5-Jahresplans, einen positiven Kreislauf in Gang zu setzen, der uns zusätzliche Gelder einbringt und es uns erlaubt, in Zukunft die größeren Teams anzugreifen."

Renaults langfristiger Erfolg hängt zum großen Teil von den Fortschritten in diesem Jahr ab. Die Zeit ist gekommen, Leistung abzuliefern.

Nächster Artikel
Formel 1: Aktive Aufhängung ist wieder ein Thema

Vorheriger Artikel

Formel 1: Aktive Aufhängung ist wieder ein Thema

Nächster Artikel

Haas-F1-Teamchef: Saisonvorbereitungen besser als letztes Jahr

Haas-F1-Teamchef: Saisonvorbereitungen besser als letztes Jahr
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Teams Renault F1 Team
Autor Jonathan Noble