Renault: Formel-1-Team bestätigt Wechsel zu BP/Castrol

Renault hat bestätigt, dass das Formel-1-Team, ebenso wie McLaren, das Benzin und die Schmierstoffe 2017 von BP/Castrol beziehen werde.

Nach den Spekulationen um das Engagement von Total in der Formel 1 hatte Renault einen Wechsel zu BP und Castrol für sein Benzin und seine Schmierstoffe überlegt.

McLaren soll die gleichen Produkte beziehen, hat seine Absichten aber noch nicht offiziell verkündet.

Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul glaubt, dass der Ausrüsterwechsel einen Wettbewerbsvorteil bringen könnte, da die Leistung 2017 aufgrund des höheren Luftwiderstands, den die Autos produzieren, wichtig sein wird.

"Durch die neuen Aerodynamikregeln der Formel 1 2017 wird die Leistung wichtiger", sagte er.

"Daher werden das Benzin und die Schmierstoffe einen noch größeren Unterschied bei der Gesamtleistung des Autos machen als sie es seit der Einführung des neuen Motorenreglements 2014 gemacht haben."

"Die Teams bei BP und Castrol sind sehr gespannt auf die Herausforderungen, die die Formel 1 bietet und wir sind zuversichtlich, dass sie uns dabei helfen werden, unsere Ziele für 2017 und darüber hinaus zu erreichen."

Renault hat zuletzt 1997 mit BP/Castrol gearbeitet, als Williams die Fahrer- und Konstrukteursmeisterschaft gewonnen hat.

Interne Richtgröße

Renaults Wechsel zu BP/Castrol bedeutet, dass der französische Automobilhersteller 2017 mit 2 Benzinlieferanten arbeiten wird, denn Teampartner Red Bull hat sich mit Excon/Mobil zusammengetan.

Ende letzten Jahres sagte Abiteboul gegenüber Motorsport.com, dass so eine Teilung sogar einen Vorteil bringen könnte, indem sie einen Wettbewerb zwischen den Unternehmen schaffe.

"Ich bevorzuge es immer simpel, denn wir müssen genug Komplexität verdauen, also ist es besser als nur einer", sagte er. "Es gibt aber eine ganze Reihe Motorenlieferanten, die in der Vergangenheit mit 2 Homologierungen erfolgreich waren."

"Ich würde also sagen, dass 2 Vielfalt, Wettbewerb, Inspiration schaffen – genauso wie unterschiedliche Kundenteams zu haben. Red Bull ist eine großartige Inspiration für Enstone und ein Richtwert."

"Richtwerte sind im Sport nicht unwichtig – das ist aber bezüglich der Arbeit, bezüglich der Eingrenzung der IP bedeutungsvoll, denn wir wollen die IP von allen schützen, mit denen wir arbeiten und das ist völlig angemessen. Das ist ein weiteres Anliegen, aber keines, das unerreichbar ist."

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