Renault im Visier: Toro Rosso will noch in die Top 5 der WM

Nach dem zweiten Podestplatz der Saison konzentriert sich Toro Rosso vor dem letzten Formel-1-Rennen 2019 nach vorn anstatt nach hinten

Renault im Visier: Toro Rosso will noch in die Top 5 der WM

Dank des zweiten Platzes von Pierre Gasly und des zehnten Platzes von Daniil Kwjat hat Toro Rosso beim Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo satte 19 WM-Punkte eingefahren. Ein Rennen vor Schluss der Saison hat man auf Rang sechs der Konstrukteurs-WM liegend 16 Punkte Vorsprung auf Racing Point.

Von einer Absicherung des sechsten WM-Rangs in Abu Dhabi will man bei Toro Rosso aber nicht viel wissen. Vielmehr nimmt man den fünften Rang noch ins Visier. Denn dort liegt derzeit Renault mit nur noch acht Punkten Vorsprung.

"Man weiß nie, was passiert", meint Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost nach dem Brasilien-Grand-Prix. "Aber der fünfte Platz ist noch möglich. Wir müssen clever agieren und wir müssen die Abstimmung der Autos richtig hinbekommen. Dann schauen wir mal, aber wir werden hoffentlich konkurrenzfähig sein."

Gaslys zweiter Platz am vergangenen Sonntag in Sao Paulo war für Toro Rosso bereits der zweite Podestplatz 2019, nachdem Teamkollege Kwjat beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim Dritter geworden war.

Dass man in der zweiten Saisonhälfte so gut zurechtgekommen ist und dadurch dem Renault-Werksteam in der WM überhaupt noch gefährlich werden kann, führt Tost auf zwei Dinge zurück: "Es waren zum einen die aerodynamischen Updates, die uns geholfen haben. Zum anderen ist Honda ein großer Schritt nach vorn gelungen."

Der Anteil des Motorenpartners am Aufschwung ist aber größer als jener der Aerodynamik-Abteilung, wie Tost lobend in Richtung Japan anmerkt: "Ehrlich gesagt war es hauptsächlich Honda. Als sie den Spec-B-Motor zusammen mit neuem Sprit brachten, hat das unserer Performance extrem geholfen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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