Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
23 Tagen
18 Apr.
Rennen in
46 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
63 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
81 Tagen
06 Juni
Rennen in
95 Tagen
13 Juni
Rennen in
102 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
116 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
119 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
137 Tagen
01 Aug.
Rennen in
151 Tagen
29 Aug.
Rennen in
179 Tagen
05 Sept.
Rennen in
186 Tagen
12 Sept.
Rennen in
193 Tagen
26 Sept.
Rennen in
207 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
210 Tagen
10 Okt.
Rennen in
221 Tagen
24 Okt.
Rennen in
235 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
242 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
249 Tagen
05 Dez.
Rennen in
277 Tagen
12 Dez.
Rennen in
284 Tagen
Details anzeigen:

Renault: Nächstes F1-Team stellt in der Coronakrise auf Kurzarbeit um

Mit Renault hat nun auch das fünfte Formel-1-Team einen Teil seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt - Betroffen sind Enstone und die Motorenfabrik in Viry

Renault: Nächstes F1-Team stellt in der Coronakrise auf Kurzarbeit um

Mittlerweile hat die Hälfte der zehn Formel-1-Teams einen Teil ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Nach McLaren, Williams, Racing Point und Alfa Romeo hat nun auch Renault diesen erwartbaren Schritt vollzogen. Betroffen sind sowohl das Werk in Enstone (Großbritannien) als auch die Motorenfabrik im französischen Viry. Beide Standorte befinden sich aktuell bereits im "Shutdown".

"Die Krise, der wir uns seit einigen Wochen ausgesetzt sehen, ist noch nie dagewesen", heißt es in einem Statement von Renault. Daher habe man sowohl Enstone als auch Viry vom 30. März bis zum 3. Mai in die von der FIA vorgeschrieben (und in diesem Jahr vorgezogene und verlängerte) Sommerpause geschickt. Zudem wurde in Viry am 6. April Kurzarbeit eingeführt.

Die Maßnahme gelte zunächst für zwölf Wochen, heißt es. Der Zeitraum könne allerdings verkürzt oder aber auch verlängert werden. Das hänge davon ab, wie sich die Coronakrise in den kommenden Wochen entwickle. "Die Entscheidung wurde nach Rücksprache mit Vertretern der Belegschaft getroffen", heißt es von Renault. Ziel sei es, "die Firma und ihre Angestellten zu schützen."

Alle Aktivitäten in Viry, die nichts mit der Formel 1 zu tun haben und somit nicht dem Shutdown unterliegen, sollen "abhängig vom Gesundheitszustand und den Bedürfnissen des Unternehmens" weitergeführt werden. Das betrifft zum Beispiel die Formel E. In Enstone setzt man währenddessen auf das Programm zur Kurzarbeit der britischen Regierung.

Dabei werden 80 Prozent des Einkommens vom Staat gedeckt. Die Obergrenze liegt eigentlich bei 2.500 Pfund pro Monat, doch Renault sichert seinen Angestellten zu, den Fehlbetrag im Zweifel selbst zu zahlen, um mindestens auf die angesprochenen 80 Prozent zu kommen. Die Maßnahme soll bis zum 31. Mai gelten, auch hier sei man aber abhängig von der "Entwicklung der Situation".

Gleichzeitig kündigt man an, dass die noch aktiven Mitarbeiter, zum Beispiel auf der Managementebene, ebenfalls eine Gehaltskürzung bekommen. Cyril Abiteboul erklärt, dass man die Auswirkungen der Krise auf den Sport noch nicht abschätzen könne. "Daher müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um so gut wie möglich durch diese lange Phase der Unsicherheit und Inaktivität zu kommen", so der Teamchef.

Es gehe darum, das gesamte Team zu schützen, "das wir in den vergangenen vier Jahren aufgebaut haben", erklärt Abiteboul. Neben den fünf zu Beginn genannten Teams hat auch die Formel 1 selbst bereits einen Teil ihrer Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Neues E-Sport-Event: Formel-1-Piloten fahren virtuell für den guten Zweck

Vorheriger Artikel

Neues E-Sport-Event: Formel-1-Piloten fahren virtuell für den guten Zweck

Nächster Artikel

Williams: Umschuldung nach Verkauf von Advanced Engineering

Williams: Umschuldung nach Verkauf von Advanced Engineering
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann