Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
21 Tagen
18 Apr.
Rennen in
44 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
62 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
79 Tagen
06 Juni
Rennen in
93 Tagen
13 Juni
Rennen in
100 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
114 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
118 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
135 Tagen
01 Aug.
Rennen in
149 Tagen
29 Aug.
Rennen in
177 Tagen
05 Sept.
Rennen in
184 Tagen
12 Sept.
Rennen in
191 Tagen
26 Sept.
Rennen in
205 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
209 Tagen
10 Okt.
Rennen in
219 Tagen
24 Okt.
Rennen in
233 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
240 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
247 Tagen
05 Dez.
Rennen in
275 Tagen
12 Dez.
Rennen in
282 Tagen
Details anzeigen:

Renault-Teamchef kündigt an: Gehaltskürzung für Daniel Ricciardo

In der anhaltenden Coronavirus-Krise muss Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo eine Gehaltskürzung hinnehmen, wie der Renault-Teamchef erklärt

Renault-Teamchef kündigt an: Gehaltskürzung für Daniel Ricciardo

"Ich kann bestätigen, dass [sein Gehalt] reduziert wird", sagt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul. Wen er damit meint: seinen Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo. Der Australier zählt mit geschätzten 25 Millionen Euro Jahresgehalt zu den Spitzenverdienern der Rennserie, muss aber nun in der anhaltenden Coronavirus-Krise ebenfalls Abstriche machen.

Aktuelle Absagen und Verschiebungen im Motorsport in unserem Coronavirus-Ticker abrufen!

"Diese Diskussion", so sagt Abiteboul in 'l'Equipe', "haben wir bereits hinter uns gebracht. Daniel hat auch schon seine Bereitschaft signalisiert." Und das verschafft dem Renault-Verantwortlichen eine gewisse Erleichterung.

"Ein Problem", erklärt Abiteboul weiter, "hätten wir nur dann gehabt, wenn [Daniel] der Sache nicht aufgeschlossen gegenübergestanden hätte." Denn Renault hat für einen Großteil seiner Mitarbeiter aus dem Formel-1-Team Kurzarbeit angemeldet, genau wie zum Beispiel Alfa Romeo, McLaren und Williams.

Was bedeutet all das für 2021?

Hätte einer der bestbezahlten Renault-Angestellten, Ricciardo, nicht mitgespielt, Abiteboul wäre vielleicht in Erklärungsnot geraten. So aber sagt er, er habe "nicht die Befürchtung, dass es das Formel-1-Programm [Renaults] destabilisieren könnte".

Doch der nach der Saison 2020 auslaufende Vertrag Ricciardos hat sehr wohl das Potenzial, für Unruhe im französisch-britischen Werksteam zu Sorgen. Zumal Abiteboul und seinen Kollegen derzeit die Grundlage fehlt, um in neue Gespräche für 2021 und darüber hinaus einzusteigen.

Hier unsere Übersicht zu Fahrern und Teams 2021 abrufen!

"In einer normalen Saison", sagt Abiteboul, "hätten wir uns bereits mit dem Thema beschäftigt. Wir hätten Daniels Leistung in den ersten vier Rennen betrachtet und mit den Gesprächen begonnen. Bisher hat sich aber kein Rad gedreht."

Abiteboul hat etwas in der Hinterhand

Das stellt Renault vor gewisse Herausforderungen. Abiteboul: "Wir sind [gewissermaßen] blind, müssen aber trotzdem planen. Es könnte sein, dass wir Entscheidungen treffen müssen, ohne dass die Saison überhaupt erst begonnen hat."


1977: Renault RS01

1977: Renault RS01
1/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Jean-Pierre Jabouille

1978: Renault RS01

1978: Renault RS01
2/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Jean-Pierre Jaboullie

1979: Renault RS10

1979: Renault RS10
3/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Rene Arnoux, Jean-Pierre Jabouille

1980: Renault RE20

1980: Renault RE20
4/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Rene Arnoux, Jean-Pierre Jaboullie

1981: Renault RE30

1981: Renault RE30
5/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Rene Arnoux, Alain Prost

1982: Renault RE30

1982: Renault RE30
6/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Rene Arnoux, Alain Prost

1983: Renault RE40

1983: Renault RE40
7/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Eddie Cheever, Alain Prost

1984: Renault RE50

1984: Renault RE50
8/21

Foto: : Jean-Philippe Legrand

Fahrer: Philippe Streiff, Patrick Tambay, Derek Warwick

1985: Renault RE60

1985: Renault RE60
9/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Francois Hesnault, Patrick Tambay, Derek Warwick

2002: Renault R202

2002: Renault R202
10/21

Foto: : Renault F1

Fahrer: Jenson Button, Jarno Trulli

2003: Renault R23

2003: Renault R23
11/21

Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

Fahrer: Fernando Alonso, Jarno Trulli

2004: Renault R24

2004: Renault R24
12/21

Foto: : LAT Images

Fahrer: Fernando Alonso, Jarno Trulli, Jacques Villeneuve

2005: Renault R25

2005: Renault R25
13/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Fernando Alonso, Giancarlo Fisichella

2006: Renault R26

2006: Renault R26
14/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Fernando Alonso, Giancarlo Fisichella

2007: Renault R27

2007: Renault R27
15/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Giancarlo Fisichella, Heikki Kovalainen

2008: Renault R28

2008: Renault R28
16/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Fernando Alonso, Nelson Piquet Jr.

2009: Renault R29

2009: Renault R29
17/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Fernando Alonso, Nelson Piquet Jr., Romain Grosjean

2016: Renault R.S.16

2016: Renault R.S.16
18/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Kevin Magnussen, Jolyon Palmer

2017: Renault R.S.17

2017: Renault R.S.17
19/21

Foto: : Sutton Images

Fahrer: Nico Hülkenberg, Jolyon Palmer, Carlos Sainz Jr.

2018: Renault R.S.18

2018: Renault R.S.18
20/21

Foto: : Glenn Dunbar / Motorsport Images

Fahrer: Nico Hülkenberg, Carlos Sainz Jr.

2019: Renault R.S.19

2019: Renault R.S.19
21/21

Foto: : Renault Sport

Fahrer: Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo

Zum Beispiel im Fall eines Abschieds von Ricciardo, sollte er seinen Renault-Vertrag nicht verlängern wollen. Dieses Szenario könnte laut Abiteboul zum Problem werden, "sofern wir nicht damit rechnen oder es voraussehen würden", wie er meint. "Genau aus diesem Grund haben wir Gespräche - und eine Nachwuchsakademie."

In der Talentförderung von Renault befinden sich derzeit sechs junge Fahrer, darunter Christian Lundgaard und Guanyu Zhou in der Formel 2 sowie Max Fewtrell und Oscar Piastri in der Formel 3 - und damit im unmittelbaren Rahmenprogramm der Formel 1.

Esteban Ocon, der aktuelle Renault-Teamkollege von Ricciardo, verfügt über einen mehrjährigen Vertrag über 2020 hinaus.

Mit Bildmaterial von Renault.

geteilte inhalte
kommentare
Andretti: Lewis Hamilton hatte immer ein Siegerauto

Vorheriger Artikel

Andretti: Lewis Hamilton hatte immer ein Siegerauto

Nächster Artikel

Warum Michael Schumachers Mercedes-Jahre nicht erfolgreich waren

Warum Michael Schumachers Mercedes-Jahre nicht erfolgreich waren
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen