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Renault-Zukunft: Alain Prost "überhaupt nicht pessimistisch"

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Renault-Zukunft: Alain Prost "überhaupt nicht pessimistisch"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
08.11.2019, 17:01

Alain Prost glaubt, dass Renault auf dem richtigen Weg ist, aber noch mehr Zeit braucht, um ganz vorne angreifen zu können - WM-Platz vier 2019 quasi abgehakt

Renault wird sein Saisonziel 2019 wohl verpassen. Die Franzosen hatten angekündigt, in der WM Vierter werden zu wollen. Doch zwei Rennen vor Ende liegt man 38 Punkte hinter McLaren. Unter normalen Umständen wird man das nicht mehr aufholen können. Berater Alain Prost macht dafür unter anderem das Rennen in Japan verantwortlich, bei dem Renault nachträglich disqualifiziert wurde.

"Es macht einen großen Unterschied, denn wir haben nicht nur Punkte verloren, die anderen haben auch welche bekommen", erinnert er. Neun Zähler verlor Renault dadurch auf McLaren. WM-Platz vier hakt Prost nun mehr oder weniger ab. "Am Ende der Saison müssen wir wenigstens noch einmal etwas zeigen. Das ist gut für die Moral. Wir hatten eine sehr harte Saison", erklärt er.

"In der zweiten Saisonhälfte waren wir in den Rennen meistens gut. Aber manchmal kommen Dinge wie Unfälle in der ersten Kurve dazwischen", so der viermalige Weltmeister. Tatsächlich punktete Renault in der zweiten Saisonhälfte deutlich konstanter als vor der Sommerpause. Mit Ausnahme der Disqualifikation in Japan nahmen die Franzosen seit Spa aus jedem Rennen Zähler mit.

Klar ist aber auch, dass Renault den eigenen Ansprüchen noch immer hinterherfährt. Denn mittelfristig möchte man wieder um Siege und Titel kämpfen. "Wir wissen, wo wir stehen. Aber es ist schwierig, das nach außen zu erklären", grübelt Prost und erklärt: "Wenn man etwas aufbaut, dann verliert man manchmal etwas. Unsere Situation ist noch immer nicht sehr stabil, weil wir die Organisation verändern."

"Für die Zukunft bin ich überhaupt nicht pessimistisch", betont er jedoch selbstbewusst. "Es braucht nur etwas mehr Zeit, dorthin zu kommen", glaubt Prost. Die Richtung stimme auf jeden Fall. In Austin sei man zuletzt "sehr zufrieden" gewesen, beide Autos in die Punkte zu bringen. "Wir wissen, dass wir McLaren ohne Zwischenfälle hätten schlagen können", so Prost.

In den vergangenen beiden Rennen in Mexiko und den USA schaffte es Renault in diesem Jahr erstmals, in zwei Rennen nacheinander jeweils beide Autos in die Top 10 zu bringen. Im Hinblick auf die WM kommt das aber wohl viel zu spät.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann