Retro-Lackierung für Monaco: McLaren fährt in klassischen Gulf-Farben

Die Formel-1-Autos von McLaren werden in der nächsten Woche beim Grand Prix von Monaco in der klassische blau-orangen Lackierung von Sponsor Gulf fahren

Retro-Lackierung für Monaco: McLaren fährt in klassischen Gulf-Farben

McLaren wird in der nächsten Woche beim Grand Prix in Monaco einmalig mit der ikonischen blau-orangen Gulf-Lackierung fahren. Das Team präsentierte den neuen Look in den Farben die Mineralölkonzerns am Sonntagabend in einem YouTube-Video.

Es wird das erst Mal sein, dass in der Formel 1 Autos in voller Gulf-Lackierung fahren, die bei Sportwagenrennen wie den 24 Stunden von Le Mans seit langem regelrechten Kultstatus besitzt.

Daniel Ricciardo, McLaren, Lando Norris, McLaren
Daniel Ricciardo, McLaren, Lando Norris, McLaren
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Foto: : McLaren

McLaren MCL35 with Gulf livery, #41 McLaren F1 GTR Le Mans 1997: Pierre-Henri Raphanel, Jean-Marc Gounon, Anders Olofsson
McLaren MCL35 with Gulf livery, #41 McLaren F1 GTR Le Mans 1997: Pierre-Henri Raphanel, Jean-Marc Gounon, Anders Olofsson
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McLaren MCL35 with Gulf livery, #41 McLaren F1 GTR Le Mans 1997: Pierre-Henri Raphanel, Jean-Marc Gounon, Anders Olofsson
McLaren MCL35 with Gulf livery, #41 McLaren F1 GTR Le Mans 1997: Pierre-Henri Raphanel, Jean-Marc Gounon, Anders Olofsson
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McLaren MCL35M with Gulf livery
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McLaren MCL35M with Gulf livery
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McLaren MCL35M with Gulf livery
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Darüber hinaus werden auch die Fahrer Daniel Ricciardo und Lando Norris beim Rennen auf den Straßen von Monte Carlo Retro-Helme und -overalls in den Gulf-Farben tragen. Gulf war im vergangen Jahr als Sponsor bei McLaren eingestiegen.

Sonderlackierung als Dank an die Fans

"Ich glaube man kann sagen, dass ist mit Abstand seit langem das schönste Auto im Feld", sagt Norris. "Ich habe Zak [Brown, McLaren-CEO] gesagt, dass es sogar besser aussieht als unsere aktuelle Lackierung. Aber davon schien er nicht so überzeugt ..."

¿pbfs||pb¿Auch Teamkollege Ricciardo hat sich auf den ersten Blick in den neuen Look seines Autos verliebt. "Das ist richtig cool, ich liebe es. Ich hätte vor Monaco nicht noch mehr Aufregung gebraucht. Jetzt muss ich mich beherrschen und Energie für das nächste Wochenende sparen. Aber es ist einfach toll. Und gut auszusehen, ist schon mal eine gute Voraussetzung."

Mit der Sonderlackierung für Monaco will Gulf nach eigener Aussage vor allem den Fans einen Gefallen tun. "Nach der Präsentation im vergangenen Jahr waren die Reaktionen der Fans unglaublich. Das hat uns überwältigt", sagt Mike Jones, CEO des Unternehmens.

Wechsel der Lackierung ist eigentlich nicht erlaubt

"Es gab Fans, die ihre eigenen Lackierung entworfen haben. Wir bekamen auf Social Media viele Nachrichten in denen wir gefragt wurden: Warum macht ihr das nicht? Zak und ich haben dann über die Geschichte von Gulf und McLaren nachgedacht und überlegt, was wir tun können. So hat sich das entwickelt", so Jones weiter.

 

Vor der Umsetzung musste McLaren allerdings noch den Automobil-Weltverband FIA und das Formel-1-Management (FOM) um Erlaubnis bitten, denn die Regeln der Formel 1 besagen, dass die Autos bei jedem Rennen einer Saison "grundsätzlich die selbe Lackierung" tragen müssen.

 

Laut Brown war das allerdings das kleinste Problem. "Alle haben es geliebt und zugestimmt", sagt er. Allerdings soll die Gulf-Lackierung dennoch eine Ausnahme bleiben. "Bisher planen wir nur in Monaco damit zu fahren. Wenn man von einer Sonderlackierung spricht, dann sollte sie auch etwas besonderes bleiben. Aber ich bin auf die Reaktionen der Fans gespannt. In Monaco werden wir sicherlich der Star sein."

Gulf und McLaren verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Schon in den 1960er-Jahren hatte das Unternehmen die Autos von Firmengründer Bruce McLaren in der Formel 1 und Cam-Am gesponsert. Weltberühmt wurde die Lackierung dann im Jahr 1971 durch den Hollywood-Film "Le Mans" mit Steve McQueen.

Mit Bildmaterial von McLaren.

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