Rich Energy: Haas bekommt 2019 Hauptsponsor und neue Lackierung

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Rich Energy: Haas bekommt 2019 Hauptsponsor und neue Lackierung
Autor: Dominik Sharaf
25.10.2018, 15:15

Die Haas-Mannschaft spannt mit einem ehemaligen Force-India-Kaufinteressenten zusammen – Das neue Auto wird wohl in den Farben Schwarz und Gold erstrahlen

Die Haas-Mannschaft bekommt in der Formel-1-Saison 2019 erstmals einen Hauptsponsor. Wie am Donnerstag bekannt wurde, haben sich der US-Rennstall und der britische Energydrink-Hersteller Rich Energy auf einen Deal über mehrere Jahre geeinigt. Vorgesehen ist, dass der offizielle Teamname geändert und die Lackierung des neuen Autos auf die Unternehmensfarben abgestimmt wird.

Ergo firmiert die Truppe von Gene Haas ab Januar unter den Namen "Rich Energy Haas F1 Team" und wird wohl in Schwarz und Gold auf die Strecke gehen. Teamchef Günther Steiner erkennt einen "Meilenstein" und wähnt das Projekt "im Mittelpunkt" der Marketing-Aktivitäten von Rich Energy.

"Wir haben in dieser Saison erlebt, dass sich unser stetiger Drang nach Verbesserung auf der Strecke bezahlt macht", so Steiner mit Blick auf Rang fünf in der Konstrukteurs-WM, den Haas aktuell belegt. "Kein Zweifel, dass die Plattform, die wir Rich Energy bieten, ähnlich profitabel sein wird."

Rich Energy, das 2012 den Markteintritt in Großbritannien schaffte, ist derzeit in 30 Ländern erhältlich und baut seine Präsenz weltweit aus. Gegenüber ihren Konkurrenten will sich die Brause durch hochwertige natürliche Inhaltsstoffe und durch einen geringeren Zuckergehalt absetzen. Der Konzern wurde in der Vergangenheit immer wieder als möglicher Käufer der Force-India-Mannschaft gehandelt und beteiligte sich erfolglos an dem Bieterverfahren im Zuge der Insolvenz der Pinken.

Haas konzentrierte sich bisher darauf, mit dem Formel-1-Projekt die eigenen Maschinenwerkzeuge zu bewerben. Die Kehrtwende kommt nicht überraschend, da Teamgründer Gene Haas von Anfang an auch externe Sponsoren ins Boot holen wollte – er fand aber mit wenigen Ausnahmen keine.

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Autor Dominik Sharaf
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