RML könnte Alternativmotor „innerhalb von acht Monaten“ liefern

Der britische Maschinenbauspezialist RML glaubt, dass er innerhalb von nur acht Monaten von Null einen Kundenmotor für die Formel 1 bauen könnte – wenn der Vorschlag der FIA doch noch zum Tragen kommt.

Momentan ist der alternative Motor vom Tisch. Stattdessen haben sich die Hersteller auf einen eigenen Ansatz geeinigt, die Probleme anzusprechen, die dieser Motor hätte lösen sollen.

Michael Mallock, Geschäftsführer bei RML, glaubt, dass die Idee des Billigmotors in Zukunft durchaus wieder aufgenommen werden könnte, wenn die Hersteller keine zufriedenstellende Lösung finden.

„Natürlich war das Ergebnis enttäuschend, aber ich bin nicht überrascht“, sagt Mallock, dessen Firma von der FIA zur Ausschreibung eingeladen worden war.

„Die Jungs haben offenbar eine Menge Geld investiert und wollen nun auch das Maximum herausholen.“

„Warten wir aber erst mal ab, was in den nächsten Wochen passiert, wenn die Diskussionen losgehen, wie sie das, was sie momentan tun, umkrempeln sollen.“

„Wenn sich die Lage wieder ändert, sind wir bereit einzuspringen.“

Er sei sehr stolz auf die Einladung der FIA, sagte Mallock weiter. „Das wäre eine echte Gelegenheit gewesen, sich in der Formel 1 zu engagieren.“

„Bezüglich des Zeitrahmens waren wir zuversichtlich. Wenn es jetzt begonnen hätte, wäre es für uns ein bequemer Prozess gewesen – wir hätten ziemlich viel Zeit gehabt.“

An knappe Zeitrahmen sei man in seiner Firma gewöhnt und die Bedingung sei ein völlig neuer Motor gewesen.

„Der 1.6 GRE WTCC-Motor, den wir gebaut haben, war in weniger als acht Monaten vom ersten Designansatz soweit, dass er Ausdauertests auf der Strecke absolvierte.“

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