Romain Grosjean: Haas fehlen "drei bis vier Zehntel" auf Gegner

Romain Grosjean sieht das Haas-Team im letzten Drittel des Feldes, hofft aber noch darauf, dass es in dieser Saison sonntags nach vorne gehen kann

Romain Grosjean: Haas fehlen "drei bis vier Zehntel" auf Gegner

"Wir sind nicht so schnell, wie wir gerne wären", muss Romain Grosjean nach dem Qualifying in Spielberg einräumen. Haas hat sich am Samstag in Österreich als drittlangsamste Kraft gezeigt. Grosjean schaffte gerade so den Sprung in Q2, Teamkollege Kevin Magnussen blieb bereits in Q1 hängen.

"Das stimmt mit dem, was wir in den Wintertests gesehen haben, überein", legt Grosjean nahe, dass man eine solche Performance schon erwartet habe. "Vielleicht sind wir aber etwas zu weit von dem Zug vor uns entfernt."

Für den Franzosen gibt es aktuell drei "Züge": die Spitze, das Mittelfeld und die Teams dahinter, zu denen er Haas, Alfa Romeo und Williams zählt. "Wir sind drei oder vier Zehntelsekunden von den Jungs vor uns weg. Zwischen Williams, Alfa Romeo und uns ist es dann recht eng."

 

Doch Grosjean hat die Hoffnung, dass die Rennpace besser ist und sich Haas am Sonntag noch nach vorne arbeiten kann - umgekehrt also zum Vorjahr, als sich Haas regelmäßig gut qualifizierte, im Rennen aber deutlich zurückfiel.

"Die Rennpace war wohl etwas besser, was immer ein gutes Zeichen ist. Denn dann kannst du im Rennen die Kämpfe genießen und dich nach vorne arbeiten - anders als im vergangenen Jahr. Das war echt schmerzhaft", so Grosjean. "Das Qualifying war großartig, aber wenn man dann im Rennen nach hinten durchgereicht wird, ist das weniger lustig."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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