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Sainz: Verschiedene Teams "viel unterschiedlicher, als die Leute denken"

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Sainz: Verschiedene Teams "viel unterschiedlicher, als die Leute denken"
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi
20.08.2019, 07:55

Carlos Sainz erklärt, dass ein Teamwechsel viel schwieriger sei, als viele Leute vermuten würden - Man brauche "Jahre", um sich perfekt in einem Team einzuleben

Carlos Sainz ist in den vergangenen drei Jahren für drei verschiedene Teams gefahren. In die Saison 2017 startete er noch mit Toro Rosso, ehe er gegen Ende des Jahres zu Renault wechselte. Seit 2019 geht er nun für McLaren an den Start. Der Spanier hat also den direkten Vergleich, welche Unterschiede es zwischen diesen drei Teams gibt. Und die sind laut Sainz größer, als man erwarten würde.

"Sie sind ganz unterschiedlich", stellt Sainz im Hinblick auf seine drei Arbeitgeber klar. Sowohl die Autos als auch die Teams selbst seien "viel unterschiedlicher, als die Leute denken", so der 24-Jährige. "Jeder Fahrer braucht ein paar Rennen, um sich an ein Team und ein Auto zu gewöhnen. Das haben wir bei Ricciardo in diesem Jahr gesehen, bei Pierre [Gasly], bei jedem Fahrer, der das Team gewechselt hat", erklärt er.

"Man braucht etwas Zeit, um die 'Geheimnisse' herauszufinden. Die Teams arbeiten in jeder Hinsicht anders. Daher braucht es Zeit. Die Leute unterschätzen, wie viel Performance man aus einem Paket herausholen kann, wenn man schon mehr als ein Jahr dort ist", erklärt Sainz und erinnert an seine Zeit bei Toro Rosso. Dort habe er einige gute Ergebnisse geholt, obwohl das Team nie an der Spitze des Mittelfelds gewesen sei.

"Das habe ich nur geschafft, weil ich mein Paket kannte und wusste, wie ich es verwenden muss", erklärt er. Unter anderem holte er 2017 im Toro Rosso einen vierten Platz in Singapur - sein bis heute bestes Ergebnis in der Formel 1. Ein gutes Beispiel sei auch Racing-Point-Pilot Sergio Perez, der 2019 bereits die sechste Saison bei seinem aktuellen Arbeitgeber fährt.

Auch die Toppiloten Lewis Hamilton (seit 2013 bei Mercedes) und Max Verstappen (seit 2016 bei Red Bull) fallen laut Sainz in diese Kategorie. "Es ist eine Konsequenz daraus, Zeit mit dem Team zu verbringen und zu wissen, wie man das Auto ans Limit bringt", erklärt der Spanier, der bei McLaren selbst noch ganz am Anfang steht. "Ich beginne jetzt, [das Auto] gut zu verstehen", berichtet er.

"Aber ich habe den Eindruck, dass ich und das Auto noch eine Menge Luft nach oben haben", so Sainz, der unter anderem permanent auf der Suche nach einem besseren Set-up ist. "Wir probieren jeden Freitag viele Dinge aus, um zu verstehen, welche Richtung mit gefällt und so weiter. Aber das ist ein langsamer Prozess", erklärt er. Es sei "eine Frage von Jahren", alles perfekt hinzubekommen.

Obwohl Sainz 2019 seine erste Saison für McLaren fährt, liegt er zur Sommerpause mit 58 Punkten auf Platz sieben der Fahrer-WM und damit an der Spitze des Mittelfelds. Leichte Startschwierigkeiten hatte aber auch er, denn in den ersten drei Saisonrennen blieb er jeweils ohne Punkte. Seitdem verpasste er allerdings lediglich in Kanada noch ein einziges Mal die Top 10.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann