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Sauber-Alfa-Romeo mit größerem Radstand: Vorbild Ferrari

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Sauber-Alfa-Romeo mit größerem Radstand: Vorbild Ferrari
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20.02.2018, 15:35

Die Sauber-Designer haben den Radstand beim neuen C37 im Vergleich zum Vorjahr vergrößert: Schweizer Formel-1-Team orientiert sich offenbar an Ferrari

Bei der heutigen Vorstellung des Sauber-Alfa-Romeo C37 wurde allen Fans auf den ersten Blick klar: Dieses Fahrzeug hat nur noch wenig mit dem Vorgängermodell zu tun. Die Entwickler um Technikchef Jörg Zander haben ein neues Aerodynamikkonzept umgesetzt, zudem erhofft man sich einen Fortschritt durch die 2018er-Generation der Ferrari-Antriebe. Der Luftfluss soll unter anderem durch einen vergrößerten Radstand erheblich verbessert werden.

"Der C37 ist eine komplett neue Rennmaschine", sagt Jörg Zander. "Er basiert auf einem viel innovativeren und radikaleren Aerokonzept. Man sieht auch, dass es grundlegende Veränderungen an der Nase und beim Frontflügel gibt. Der Radstand ist vergrößert. Das bedeutet, dass die Vorderachse nach vorn gewandert ist. Das verschafft uns mehr Platz für Leitelemente, sodass sich die aerodynamische Performance deutlich verbessern sollte." Bei vielen Entwicklungen folgt man dem Vorbild Ferrari.

 

Der Frontflügel ist neu gestaltet, die Endplatten sind weiter nach hinten gezogen. Die vorderen Querlenker wurde an den höchstmöglichen Punkt verlegt, die Innereien der Kinematik wurden leichter und kompakter gestaltet. Insgesamt sorgen Zander und seine Mannschaft für einen ruhigeren Luftstrom an der Front. Am Sauber C37 sind im Vergleich zum Vorgängermodell viel mehr Luftleitelemente vor den Seitenkästen zu entdecken. Sogar am Halo hat man ein Flügelchen.

"Das Packaging um die neue Kühlung herum ist wirklich schön kompakt geworden. Das hat unsere Designabteilung viel Arbeit hinein investiert", berichtet der Sauber-Technikchef. "Im Heck wird der 2018er-Ferrari-Antrieb arbeiten, der uns sicherlich auf gute Positionen schieben kann. Wir nutzen auch das Getriebe von Ferrari. Auch die hintere Aufhängung kommt von dort. Wir mussten deshalb die hinteren Dämpfer um 40 Millimeter nach hinten verlegen."

 

Das neue Konzept soll von Beginn an erheblich schneller als das Auto 2017 sein, zudem verspricht der C37 viel mehr Möglichkeiten für weitere Entwicklung in der laufenden Saison. "Es gibt einen konkreten Entwicklungsfahrplan. Es sind umfangreiche Updates für die Aerodynamik geplant", sagt Zander. "Es wird neue Unterböden, einen neuen Frontflügel und wahrscheinlich auch weitere neue Bodywork-Teile geben." Die ersten Schritte sollen früh in der Saison erfolgen, in der zweiten Jahreshälfte sind weniger Updates geplant.

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