Sauber-Fahrer unterstützen Entscheidung für Honda-Motor

Die beiden Sauber-Piloten Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson glauben, dass ihr Team mit dem Wechsel zu Honda-Motoren 2018 eine gute Entscheidung getroffen hat.

Die mangelnde Zuverlässigkeit der Honda-Motoren und auch deren eindeutige Unterlegenheit im Vergleich zu denen von Mercedes, Ferrari und Renault ist für McLaren zum großen Ärgernis geworden. Dass Sauber in der kommenden Formel-1-Saison nicht mehr – wie seit 2010 – mit Ferrari-Antriebseinheiten antreten will, sondern ebenfalls mit den japanischen Aggregaten, hat viel Unverständnis ausgelöst.

Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein betonen jedoch, dass der Wechsel von Ferrari-Jahresmotoren zu aktuellen Honda-Motoren gut sei.

"Ich denke, für das Team ist das ein guter Schritt", sagte Ericsson. "Momentan sieht es zwar nicht so gut aus, weil Honda große Probleme hat. Langfristig ist es für das Team aber die richtige Entscheidung. Ich denke, es ist Potential vorhanden."

Wehrlein findet ebenfalls, dass der Schritt "großartig für das Team" sei. "Ich kann nicht so viel darüber sagen, da ich bei Sauber nur für 2017 einen Vertrag habe. Ich denke aber, es ist eine großartige Entscheidung für das Team. Hoffentlich kann Honda seinen Teil erledigen und Sauber die Chance geben, nächstes Jahr konkurrenzfähig zu sein."

Mit den 2016er Ferrari-Motoren war Sauber in Sochi im Qualifying sogar noch langsamer als Stoffel Vandoorne im McLaren. Jammern nutze aber nichts und man müsse eben das Beste aus der Situation machen, betonte Ericsson.

"Sie haben beschlossen, nächstes Jahr zu Honda zu wechseln", erklärte der Schwede auf die Frage, ob ein Wechsel zu Honda nicht bereits 2017 sinnvoll gewesen wäre. "Wir haben natürlich einen 1-Jahr-alten Ferrari-Motor, der in diesem Jahr nicht mehr sehr viel weiterentwickelt wird. Vielleicht wäre es also besser gewesen, jetzt mit einem Honda-Motor zu fahren und zu versuchen, ihn zum Funktionieren zu bekommen."

"Wir haben aber, was wir haben und haben immer versucht, das Optimum aus dem Ferrari-Motor herauszuholen."

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Auf die Frage von Motorsport.com, ob er sich keine Sorgen wegen des großen Leistungsdefizits schon so früh in der Saison mache, sagte der Schwede: "Natürlich ist es nicht das, was wir wollen, aber es ist wie es ist. Das ist Tatsache. Und dagegen können wir nicht viel tun."

"Ich denke, wir werden auf einigen Strecken mehr kämpfen müssen und auch Strecken haben, auf denen der Motor etwas weniger wichtig ist", erklärte er. "Wir müssen nur guter Dinge bleiben, hart arbeiten und das Auto im Laufe der Saison weiterentwickeln. So, wie geplant. Ich denke, dass es nicht weiterhilft, wenn wir uns selbst bedauern, dass wir einen alten Motor haben."

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