Sauber wird Teile seines neuen Autos in 3D drucken!

Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung präsentierte das Schweizer Team zusammen mit Technologiepartner Additive Industries in Hinwil den MetalFAB1, der Metall reproduzieren kann.

Sauber macht damit einen bemerkenswerten Technologiesprung nach vorne und wird Teile des neuen Autos für die kommende Formel-1-Saison in 3D drucken.  

 Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung im Bereich des 3D-Druckens mit Kunststoff präsentierte das Schweizer Team gemeinsam mit Technologiepartner Additive Industries am Firmensitz in Hinwil den innovativen 3D-Drucker MetalFAB1, der in der Lage ist, Metall zu reproduzieren. 

 

Die Maschine, von der im Verlaufe des Jahres noch eine zweite Version erstellt wird, erlaubt im Vergleich zu anderen Produktionsprozessen markante Verbesserungen im Bereich der Produktivität, der Flexibilität und der Reproduzierbarkeit. 

 

"In der Fertigungsindustrie findet momentan ein regelrechter Umbruch statt – nicht nur aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung. Gemeinsam mit Additive Industries wollen wir das notwendige Know-How erarbeiten, um im Bereich des Additive Manufacturing für die Formel 1, aber auch für die Zusammenarbeit mit Drittkunden, optimal aufgestellt zu sein. Es ist definitiv der richtige Zeitpunkt dafür“, sagt Axel Kruse, Operations Director des Teams.  

 "Dank dieser Partnerschaft wird Sauber in der Lage sein, die 3D-Metallproduktion voranzutreiben und wir werden im Gegenzug die neue, hochmoderne Produktionsstätte als Schulungszentrum für unsere europäischen Kunden nutzen können“, fügt Daan Kersten, CEO der niederländischen Firma hinzu. 

 
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