Schlechte Rennpace in Bahrain: Haas-Probleme beim Test behoben?

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Schlechte Rennpace in Bahrain: Haas-Probleme beim Test behoben?
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09.04.2019, 09:42

Haas war der Verlierer im Rennen von Bahrain und hofft nun, dass man bei den Testfahrten im Anschluss wichtige Erkenntnisse gewonnen hat

Das Rennen von Bahrain endete für das Haas-Team mit einer großen Enttäuschung. War man im Qualifying mit den Plätzen sechs und acht noch sehr gut dabei, fiel man im Rennen auf unerklärliche Weise stark zurück und musste ohne Punkte abreisen. "Das war leider schon das Gefühl, das ich am Freitag hatte", meint Romain Grosjean.

Bei den Amerikanern rätselt man nun, wieso die Diskrepanz zwischen Samstag und Sonntag so groß war. Grosjean vermutet, dass die Probleme reifenabhängig waren, "weil das Auto das gleiche wie in Melbourne und bei den Wintertestfahrten war, wo wir schnell waren - genau wie im Qualifying in Bahrain."

Der Haas habe den notwendigen Abtrieb und die Balance, "wir brauchen einfach ein wenig mehr Kooperation bei den Reifen", so Grosjean. Allerdings weiß er nicht, wie sein Rennen in Sachir verlaufen wäre, wenn ihn nicht Lance Stroll am Start den Reifen aufgeschlitzt hätte.

Der Franzose hofft, dass man bei den Testfahrten in Bahrain noch wichtige Erkenntnisse gewinnen konnte. "Wenn wir die Informationen der Tests nutzen können, dann sollten wir für das nächste Rennen gut aufgestellt sein", sagt er.

Auch Teamchef Günther Steiner spricht trotz der Niederlage in der Wüste von einem "guten Auto" beim VF-19. "Wir müssen nur herausfinden, wo wir wirklich stehen", sagt er. Man habe die Vorzüge des alten Autos in die Saison 2019 mitgenommen und an die neuen Regeln angepasst. Er sieht Haas immer noch in der Spitzengruppe des Mittelfeldes - auch in Schanghai.

Guenther Steiner, Team Principal, Haas F1 and Romain Grosjean, Haas F1

Guenther Steiner, Team Principal, Haas F1 and Romain Grosjean, Haas F1

Foto: Andy Hone / LAT Images

"Schanghai ist eine knifflige Strecke, weil sie komplett anders als die anderen Strecken zu Jahresbeginn ist", meint Grosjean. In China sind die Vorderreifen der limitierende Faktor, wodurch das Auto gut mit den Vorderreifen umgehen muss. "Wenn nicht, dann wird es schwierig", sagt der Franzose.

Der Haas-Pilot geht davon aus, dass ein gutes Auto im Qualifying auch in einem guten Auto für das Rennen resultiert. Er selbst hat mit dem Team in Schanghai noch nie punkten können, das soll sich 2019 ändern. "Ich denke, dass China großartig werden wird", kündigt er an. Grosjean steht nach zwei Ausfällen noch ohne Saisonzähler da.

Mit Bildmaterial von LAT.

 
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