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Schlüsselstelle Rascasse: Giovinazzi auf den Spuren von Brabham und Co.

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Schlüsselstelle Rascasse: Giovinazzi auf den Spuren von Brabham und Co.
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28.05.2019, 09:58

Antonio Giovinazzi sorgte mit seinem Unfall in Rascasse für einen Stau - Nicht zum ersten Mal wurde die Schlüsselstelle einem Piloten zum Verhängnis

Seit 1973 sorgt Kurve 17 im Fürstentum für Action. Rascasse, benannt nach einer alten Fischerbar, ist eine der engsten Stellen auf dem Stadtkurs von Monaco. 2019 verunfallte dort nicht nur Ferrari-Hoffnung Charles Leclerc, Alfa-Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi und Williams-Fahrer Robert Kubica sorgten gar für einen kleinen Stau.

"Ich bin sehr lang hinter dem Williams gewesen und musste es irgendwo versuchen. In Rascasse habe ich es schließlich gewagt, aber dort ist nicht genügend Platz gewesen. Daher habe ich Robert berührt", schilderte der Italiener nach dem Rennen.

"Auf dieser Strecke kann man unmöglich überholen. Ich habe es versucht, weil ich schneller war, aber es sollte nicht sein." Der Alfa-Fahrer berührte den Polen am Hinterrad, der drehte sich daraufhin und stand quer über die Fahrbahn, sodass ein kleiner Stau entstand.

"Giovinazzi hat mich im Heck in Rascasse getroffen, dadurch habe ich viel Zeit verloren." Denn der Rückkehrer musste zunächst den Rückwärtsgang einlegen. Nach wenigen Sekunden löste sich die Blockade so ohne weiteren Zwischenfall wieder auf.

Der Italiener wurde für die Aktion bestraft, er bekam eine Zeitstrafe von zehn Sekunden aufgebrummt. Kubica merkte resignierend an: "Das ist typisch Monaco. Ich hatte nicht wirklich Glück im Rennen, aber so läuft das manchmal in Monaco."

 

Schon in den Anfangsjahren der Formel 1 hatten einige Piloten Probleme auf dem schmalen Kurs, immer wieder kam es zu heftigen Unfällen. 1970 verschenkte Rennlegende Jack Brabham im Kampf gegen Jochen Rindt den Sieg in Monaco in der Gasometer-Kurve, dem Vorläufer der Rascasse.

Auch in jüngerer Vergangenheit wurde die Kurve den Besten zum Verhängnis. Weltmeister, wie etwa Kimi Räikkönen (Unfall 2002 im Training) oder Michael Schumacher (2006 im Qualifying), hatten Mühe im letzten Sektor. Ein Spezialist war auch Giancarlo Fisichella, der gleich mehrfach (2001, 1996) an derselben Stelle crashte.

Unvergessen ist auch der Unfall von Ivan Capelli 1992. Der Ferrari-Pilot landete aufgestellt gegen die Fahrtrichtung in den Leitplanken. 1995 ereignete sich mit dem unbeholfenen Dreher von Simtek-Fahrer Domenico Schiattarella wohl eine der ungewollt komischsten Szenen.

In jüngerer Vergangenheit sorgten Jarno Trulli und Karun Chandhok mit ihrem heftigen Crash 2010 für Aufsehen. Beim Überholversuch stieg der Italiener auf und ratterte über den Waagen des Inders. 2016 gerieten Daniil Kwjat im Toro Rosso und Kevin Magnussen im Renault ebenfalls in jener Kurve aneinander, jedoch weniger spektakulär.

Im selben Jahr bauten auch die Sauber-Fahrer Marcus Ericsson und Felipe Nasr in Rascasse einen Unfall, der als Kopie des Giovinazzi-Kubica-Vorfalls durchgehen könnte. In der Formel 2 machte es Mick Schumacher in diesem Jahr den Formel-1-Fahrern gleich: Auch der Deutsche drehte einen Konkurrenten und sorgte daher für einen Stau in der Schlüsselstelle.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Autor Maria Reyer