Schon in Russland: Red Bull will neuen Formel-1-Cockpitschutz testen

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Schon in Russland: Red Bull will neuen Formel-1-Cockpitschutz testen
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
16.04.2016, 09:49

Red Bull Racing will seine Variante des neuen Formel-1-Cockpitschutzes bereits beim kommenden Grand Prix in Russland erstmals im Fahrbetrieb erproben.

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpit-Cover
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpit-Cover
Red Bull, Halo-Designstudie
Designstudie von Red Bull für ein halbgeschlossenes Formel-1-Cockpit
Designstudie von Red Bull für ein halbgeschlossenes Formel-1-Cockpit
Das Halo-Ccockpit-Cover für den Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpit-Cover

Das hat Teamchef Christian Horner am Rande des dritten Rennens der Formel-1-Saison 2016 in Schanghai bei Sky erklärt.

Demnach will Red Bull Racing zunächst noch einige statische Tests durchführen, ehe in Russland ein Auto „ganz kurz“ damit auf die Strecke gehen könnte, so Horner. Dies hänge jedoch vom Ergebnis der Simulationen ab.

 

In jedem Fall zeigt sich Horner davon überzeugt, dass der Red-Bull-Cockpitschutz ein besserer Ansatz ist als das sogenannte Halo-System, das bereits von Ferrari getestet wurde.

„Wir meinen: Es bietet den Fahrern eine bessere Sicht. Und wir halten es auch für die elegantere Lösung. Außerdem hat es eine Windschutzscheibe und bietet damit eine größere Sicherheit“, sagt der Formel-1-Teamchef.

Der Automobil-Weltverband (FIA) will bereits zur Formel-1-Saison 2017 Maßnahmen zur Verbesserungen der Cockpitsicherheit ergreifen. Derzeit steht dabei Halo auf der Pole-Position, wenngleich eine finale Entscheidung noch nicht getroffen wurde.

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Autor Jonathan Noble
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