Sebastian Vettel mit P12: "Die Anderen waren ein bisschen zu schnell"

Wie Aston-Martin-Fahrer Sebastian Vettel sein Qualifying beim Formel-1-Grand-Prix in Brasilien bewertet und was er sich für Sprint- und Hauptrennen ausrechnet

Sebastian Vettel mit P12: "Die Anderen waren ein bisschen zu schnell"

In Q2 war Schluss für Sebastian Vettel im Qualifying zum Formel-1-Grand-Prix in Brasilien (alle Einheiten hier im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!). Aber wäre mehr drin gewesen für Aston Martin in Sao Paulo? Vettel selbst meint auf Nachfrage: "Ein halbes Zehntel vielleicht noch. Ich glaube aber nicht, dass es für die Top 10 gereicht hätte." Und so belegte der Deutsche am Ende P12 unter 20 Fahrern.

Zum Weiterkommen unter die schnellsten Zehn fehlten Vettel im Aston Martin AMR21 mehr als 0,250 Sekunden, was er selbst bei 'Sky' an der zu schwachen Leistung im Mittelsektor festmacht: "Da haben wir vor allem verloren."

Außerdem sei seine entscheidende fliegende Runde nicht ganz optimal verlaufen. Ein Fahrfehler habe Zeit gekostet, aber nicht so viel, als dass er damit eine Q3-Teilnahme verspielt hätte. Vettel: "Es hätte keinen Unterschied ausgemacht, was die Position angeht."

Vettel: Qualifying "okay", fürs Rennen "optimistisch"

Grundsätzlich sei er zufrieden mit dem Qualifying, das aus seiner Sicht "ordentlich" gelaufen sei. "Der Rhythmus war soweit okay", sagt Vettel. "Ich habe mich eigentlich sehr wohlgefühlt. Die Anderen waren einfach ein bisschen zu schnell für uns. Hoffentlich sehen wir im Renntrimm etwas konkurrenzfähiger aus. Und ich bin da immer optimistisch."

Er habe sich aber noch keinen konkreten Plan für das Sprintqualifying zurechtgelegt, betont Vettel. "Schauen wir mal", meint er. "Erste Runde überstehen, gut durchkommen. Vielleicht, wenn sich die Chance ergibt, ein, zwei Plätze gutmachen und für Sonntag eine gute Position haben."

Letzteres ist auch die Vorgabe von Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer, der sich leicht enttäuscht gibt vom Ergebnis: Er habe sich "etwas mehr erhofft", räumt Szafnauer ein. Deshalb müssten die Fahrer im Sprint "möglichst viel Druck machen, um ihre Chancen auf Punkte im Hauptrennen zu vergrößern", so erklärt er.

Vettel befindet sich hierbei in einer deutlich besseren Ausgangslage als sein Teamkollege Lance Stroll. Der Kanadier war bereits in Q1 als 16. ausgeschieden und hat damit den weiteren Weg in Richtung Punkteränge vor sich als Vettel.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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