Sebastian Vettel: Niederlage in Melbourne wäre kein Weltuntergang

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne hat die Devise ausgegeben, dass Ferrari schon das erste Saisonrennen in Australien gewinnen muss. Sebastian Vettel versucht, den Druck auf das Team etwas abzubauen.

Die Meisterschaft 2016 werde schon im Winter entschieden und Ferrari müsse bereits in Melbourne siegfähig sein, um Mercedes im Rennen um den Weltmeistertitel schlagen zu können, sagte Ferrari-Präsident Sergio Marchionne Ende letzten Jahres.

Sebastian Vettel teilt die Ambitionen seines Chefs zwar, meint aber auch, dass es keine Katastrophe wäre, wenn Ferrari in Melbourne nicht gewinnt.

„Natürlich wollen wir gewinnen, das Team ist ziemlich groß und egal, wen man fragt, ich glaube, dass sich alle einig sind, dass wir gewinnen wollen“, sagte Vettel am Rande der Pirelli-Reifentests in Paul Ricard.

„Wir wissen aber auch, dass das sehr ehrgeizig ist und, dass der Abstand im vergangenen Jahr ziemlich groß war. Ich glaube, wir haben über den Winter einen guten Job gemacht, um näher ran zu kommen.“

„Wir haben dieses Jahr einige Änderungen und werden abwarten müssen. Natürlich ist es entscheidend, bei den Tests gut zu starten, dann sehen wir weiter.“

„Australien ist aber nur eines von 21 Rennen. Wenn wir da gewinnen, super, wenn nicht, dann müssen wir eben sehen, dass wir so nah wie möglich an der obersten Stufe dran sind und so viele Punkte holen wie möglich. Danach ist das Jahr noch lang.“

Informationen von Valentin Khorounzhiy

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