Sebastian Vettel: Österreich hat Ferrari "Klarheit" gebracht

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Sebastian Vettel: Österreich hat Ferrari "Klarheit" gebracht
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11.07.2019, 17:47

Sebastian Vettel sieht Österreich als guten Schritt an, weil Ferrari nach der "Verwirrung" von Frankreich endlich Klarheit bezüglich der Updates habe

Geht es für Ferrari jetzt wieder aufwärts? Der Große Preis von Österreich habe der Scuderia laut Sebastian Vettel "Klarheit" über ihre Entwicklungen gebracht, nachdem in Frankreich einige Teile nicht wie erwartet performt hatten.

In Le Castellet hatte Ferrari umfangreiche Updates mitgebracht, die die Entwicklungsrichtung vorgeben sollten, doch schon nach dem Training nahm man den Unterboden wieder ab, weil er nicht wie erwartet funktioniert hatte. In Österreich scheint Ferrari jedoch einen wichtigen Schritt gemacht zu haben und sich wieder auf Kurs zu befinden.

"Wir haben nach der Verwirrung oder den Teilen, die in Frankreich nicht so funktioniert haben, wie wir wollten, eine Menge gelernt", betont Vettel. "Österreich hat etwas Klarheit gebracht. Ich denke, wir haben jetzt ein klares Bild davon, was schief lief und was geändert werden muss."

Laut dem Deutschen sei es "leider ziemlich normal", dass nicht alle Teile das bringen, was man von ihnen erwartet. Zuletzt wurde bekannt, dass die Korrelation zwischen Windkanal und Strecke nicht gestimmt hat, doch auch bei den Teilen selbst würden einige weniger liefern als erwartet, andere dafür mehr.

"Wir müssen nur sicherstellen, dass wir die Richtung kennen, in die wir gehen, und dass wir diese auch weiter verfolgen", so Vettel.

Mut macht Ferrari, dass man in Spielberg siegfähig war. Die Dominanz von Mercedes konnte gebrochen werden, auch wenn am Ende zwei Runden zum eigenen Sieg fehlten. "Aber jetzt ist ein Ferrari-Sieg überfällig", sagt der Deutsche, sieht es im Hinblick auf das anstehende Wochenende in Silberstone aber positiv. Und: Im Vorjahr konnte Vettel in Großbritannien gewinnen.

Für das kommende Rennen gibt sich Vettel jedenfalls optimistisch: "Die vergangenen paar Wochen waren besser für uns, und hoffentlich können wir den Trend fortsetzen."

Mercedes gilt auch in Silverstone wieder als Favorit, doch das lässt Vettel kalt, vor allem da Spielberg gezeigt hat, dass die Silberpfeile schlagbar sind. "Ich denke, es gibt immer Hoffnung", sagt er. "Selbst bei Rennen, wo die Ergebnisse feststanden, haben wir als Team versucht, den Unterschied zu machen. Wie oft uns das in den vergangenen fünf Jahren gelungen ist, weiß ich nicht, aber das ist definitiv unser Ziel - egal was vorhergesagt wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer
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