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Sebastian Vettel: So kam es zum peinlichen Ausrutscher

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Sebastian Vettel: So kam es zum peinlichen Ausrutscher
Autor:
Co-Autor: Franco Nugnes
30.08.2018, 15:14

Ferrari-Star Sebastian Vettel klärt seinen peinlichen Ausrutscher bei einer Formel-1-Demonstration in Mailand auf: Wieso das Lenkrad mitschuld ist und was schieflief

Der peinliche Ausrutscher Sebastian Vettels am Mittwochnachmittag bei Demofahrten in Mailand hat hohe Wellen geschlagen. Nun liefert der Ferrari-Star die Aufklärung, wie es zum Missgeschick bei langsamer Fahrt kommen konnte. "Ich habe das Lenkrad von Kimi benutzt, bei dem die Kupplung auf der anderen Seite ist", rechtfertigt sich Vettel. "Ich habe nicht daran gedacht, und dann war ich zu schnell."

Vettel, dem die Angelegenheit peinlich war, wollte die vielen Ferrari-Fans entschädigen. "Das war natürlich mein Fehler, aber es ist okay", sagt der Ferrari-Pilot, dessen Eltern ebenfalls in Mailand anwesend waren. "Ich habe mich entschuldigt und gefragt, ob es möglich wäre, den Frontflügel zu wechseln und zwei zusätzliche Runden für die Fans zu fahren." Die Nase des SF71H war beim Ausrutscher in eine Plastikabsperrung trotz des niedrigen Tempos in Mitleidenschaft gezogen worden.

Bereits seit Saisonbeginn ist bekannt, dass Vettel und sein Teamkollege Kimi Räikkönen mit leicht unterschiedlichen Lenkrädern fahren: Damals sorgte ein Zusatzhebel für Spekulationen, den nur der WM-Zweite auf seinem Lenkrad hat. Wie man sieht, ist das aber nicht der einzige Unterschied.

Trotz der Panne in Mailand geht Favorit Vettel mit großen Ambitionen in die Monza-Woche. "Es handelt sich um ein spezielles Wochenende für uns und das Team, und das spüre ich auch", sagt der Sieger des Grand Prix von Belgien. "Wir hoffen, dass wir in Monza große Emotionen auslösen können, und ich weiß, dass mit diesem Ferrari ein großartiges Rennen möglich ist. Dieses Rennen ist wie die Weltmeisterschaft."

Da werden Erinnerungen an den vor 30 Jahren verstorbenen Firmengründer Enzo Ferrari wach, für den ein Sieg beim Heimspiel der Scuderia in Monza wichtiger war als der Gewinn der Weltmeisterschaft. Auch dieses Jahr hätte ein Sieg eine besondere Bedeutung, schließlich ist der Tod von Firmenboss Sergio Marchionne nur etwas mehr als einen Monat her.

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