Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
21 Tagen
18 Apr.
Rennen in
44 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
62 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
79 Tagen
06 Juni
Rennen in
93 Tagen
13 Juni
Rennen in
100 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
114 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
118 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
135 Tagen
01 Aug.
Rennen in
149 Tagen
29 Aug.
Rennen in
177 Tagen
05 Sept.
Rennen in
184 Tagen
12 Sept.
Rennen in
191 Tagen
26 Sept.
Rennen in
205 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
209 Tagen
10 Okt.
Rennen in
219 Tagen
24 Okt.
Rennen in
233 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
240 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
247 Tagen
05 Dez.
Rennen in
275 Tagen
12 Dez.
Rennen in
282 Tagen
Details anzeigen:

"Sehr experimentelle Phase": Vettel erinnert sich an den Red Bull RB7

Im Red Bull RB7 stellte Sebastian Vettel 2011 den Rekord für die meisten Pole-Positions in einer Saison auf - Er erinnert sich an Adrian Neweys Meisterwerk zurück

"Sehr experimentelle Phase": Vettel erinnert sich an den Red Bull RB7

Der Red Bull RB7 aus dem Jahr 2011 ging als eines der erfolgreichsten Autos in die Geschichte der Formel 1 ein. Sebastian Vettel stellte damals mit 15 Pole-Positions in einer Saison eine neue Fahrer-Bestmarke auf, die bis heute Bestand hat. Zudem gewann er elf Rennen und wurde zum zweiten Mal Weltmeister. Teamkollege Mark Webber steuerte einen weiteren Sieg und drei Poles bei.

"Es war eine sehr experimentelle Phase", erinnert sich Vettel zurück. Im Mittelpunkt standen beim RB7 damals vor allem der Frontflügel und der angeblasene Diffusor. Letzteres war damals noch eine relativ neue Technik, um mehr Abtrieb zu generieren. Zwar wurde der Trick auch zuvor bereits angewendet, doch "die Auswirkungen und die Logik dahinter" seien laut Vettel noch größtenteils "unbekannt" gewesen.

"Es war das erste Jahr, an dem wir die Limits wirklich ausgetestet haben - bis zu dem Punkt, an dem wir einen Reifen in der Startaufstellung zerstört haben", erinnert sich der damalige Weltmeister zurück. "Es hat einen großen Unterschied gemacht, wie sich das Auto anfühlte, wie man es fahren musste, wie man es einstellen musste. Aber wir haben gelernt, damit umzugehen", berichtet er.

Das Wichtigste sei damals "ein sehr cleveres Design des Autos" gewesen. Auch der damalige Motorenpartner Renault habe eine wichtige Rolle gespielt. Die Franzosen seien damals die "Mutigsten" im Feld gewesen, hätten sich angepasst und Lösungen angeboten, "um den Ansprüchen unserer Aeroabteilung damals zu helfen." Zwischen 2010 und 2013 gewannen Vettel, Red Bull und Renault gemeinsam viermal in Folge die WM.

"Später wurde [der angeblasene Diffusor] verboten, und in den folgenden Jahren haben die Leute versucht, einen Weg zu finden, ihn zurückzubringen, weil er so mächtig war", erinnert sich Vettel zurück und erklärt im Hinblick auf die Saison 2011: "Es war eine großartige Saison, denn ich glaube, wir sind als ganzen Team damals gereift." Im Gegensatz zu 2010 sei es eine viel geradlinige Saison gewesen.

Während Vettel seinen ersten WM-Titel 2010 erst im letzten Rennen der Saison perfekt machte, gewann er ihn 2011 bereits vier Rennen vor Ende. Der RB7 war damals das erfolgreichste Auto in der Red-Bull-Geschichte und wurde erst später vom RB9 des Jahres 2013 abgelöst. Damals holte Vettel sogar 13 Saisonsiege.

Mit Bildmaterial von Red Bull.

geteilte inhalte
kommentare
Altes Punktesystem: So extrem dominieren die Topteams die Formel 1

Vorheriger Artikel

Altes Punktesystem: So extrem dominieren die Topteams die Formel 1

Nächster Artikel

Nach Reifen-Diskussion: Binotto kritisiert Entscheidungsprozess

Nach Reifen-Diskussion: Binotto kritisiert Entscheidungsprozess
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann