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Sergio Perez: Racing Point war noch nie so gut aufgestellt

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Sergio Perez: Racing Point war noch nie so gut aufgestellt
Autor:
Co-Autor: Alex Kalinauckas
17.02.2020, 18:58

Keine Sorgen, keine Finanzprobleme, dafür viele Investitionen: Sergio Perez ist optimistischer denn je - Ziel ist aber erst einmal, Platz vier zurückzuholen

Jahr zwei nach der Übernahme durch Lawrence Stroll wird für Racing Point die erste Saison, in der die Investitionen des kanadischen Milliardärs sich wirklich durchschlagen werden. Und am Horizont lauert bereits der Status als Aston-Martin-Werksteam.

Auf diese Basis baut Sergio Perez, wenn er von einer erfolgreichen Formel-1-Saison 2020 träumt. "Ich bin sehr beeindruckt, was das Team über den Winter geleistet hat", sagt er im Rahmen der Präsentation. "Ich denke, das Team ist nie zuvor in dieser Position gewesen. Ich würde sagen, so gut waren wir viele Jahre lang nicht aufgestellt."

"Dieses Auto ist das Resultat vieler Jahre des Kampfes gegen finanzielle Sorgen und alle möglichen anderen Arten der Unsicherheit. Aber wir halten als Team immer zusammen. Ich bin hoffnungsvoll, dass uns dieses Auto den nächsten Schritt gehen lässt."

Bilder: Präsentation Racing Point

Nach großen Stroll-Investitionen in die Fabrik in Silverstone in der zweiten Jahreshälfte 2018 und Anfang 2019 ist der 2020er-Bolide der erste Renner des früheren Force-India-Teams, der von diesen Investitionen bei der Konzeption profitiert hat.

"Wir haben jetzt eine solide Basis und alle sind voll und ganz auf ihren Job fokussiert", so der 30-Jährige. "In der Vergangenheit hat es so viel Unsicherheit gegeben, dass alle Leute mehrere Rollen gleichzeitig erfüllen mussten. Jetzt macht jeder genau seinen Job. Das sollte einen großen Unterschied machen."

Das Ziel für 2020? "Wir müssen abwarten und sehen, wie konkurrenzfähig wir wirklich auf der Strecke sind. Aber dies wird mein zehntes Jahr in der Formel 1 sein. Da hätte ich gerne, dass es mein bestes Formel-1-Jahr wird." Dazu müsste er WM-Platz sieben aus den Jahren 2016 und 2017 toppen.

Letztlich lockt die Perspektive auf 2021, wenn aus Racing Point das Aston-Martin-Werksteam wird: "Ich habe meinen Vertrag für diese Zeit in trockenen Tüchern. Das ist eine weitere Bestätigung, dass es richtig gewesen ist, Teil dieses Projekts zu sein. Ich glaube fest daran und freue mich drauf. Es wird großartig sein, für einen solch großen Namen zu fahren."

Mit Bildmaterial von Racing Point.

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