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Silverstone 1992: Als Herbert den Lotus von Teamkollege Häkkinen fuhr

Mika Häkkinen und Johnny Herbert erinnern sich zurück an den Großbritannien-Grand-Prix 1992, als der Finne im Knast landete und der Brite einsprang

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Silverstone 1992: Als Herbert den Lotus von Teamkollege Häkkinen fuhr

"Nicht verschlafen!", lautet die Lektion, die Mika Häkkinen 1992 am Grand-Prix-Wochenende in Silverstone gelernt hat. Und die Johnny Herbert den Lotus-Boliden seines Teamkollegen fahren ließ. "Ich weiß noch genau, wie ich das Auto meines Teamkollegen gefahren bin", schildert der Brite.

Im neunten Lauf der Saison 1992 kam es zu dem ungewöhnlichen Ereignis. Herbert und Häkkinen fuhren beide für das Lotus-Team. Der Finne war mit seinem bisherigen Rennwochenende zufrieden. Er startete von Startplatz neun, sein britischer Teamkollege vom siebten Rang.

Doch am 12. Juli klingelte Häkkinens Wecker nicht. Er war am Vorabend noch früher ins Bett gegangen, um am Renntag dem erwarteten Verkehrsstau ausweichen zu können. "Ich dachte, ich müsste einfach früh genug aufstehen. Aber ich habe verschlafen", erinnert er sich in diesem Video-Interview.

Panik brach in dem sonst so ruhigen Finnen aus. "Am Renntag habe ich verschlafen. Ich konnte es nicht glauben!" Er machte sich schnellstmöglich vom Hotel in Milton Keynes auf den Weg zur Rennstrecke. Die Strecke von rund 30 Kilometer würde er normalerweise in einer halben Stunde schaffen.

Doch auf der Strecke staute es sich, schließlich wollten die britischen Formel-1-Fans Nigel Mansells Siegesfahrt - er startete im Williams auf der Pole-Position - nicht verpassen. Häkkinen wollte dem Stau ausweichen und auf der Gegenfahrbahn überholen, zuvor hatte er sich die Erlaubnis von der Polizei eingeholt.

Der Finne wurde wenig später dennoch von einer Streife aufgehalten und auf der Polizeistation in die Zelle gesperrt. Er habe schließlich eine Straftat begangen. In jenem Moment wusste Häkkinen bereits, dass er das Warm-up, die Trainingssession am Sonntagvormittag, verpassen würde.

Teamkollege Herbert erhielt seine Chance. "Er war ein wenig spät dran und ist auf der falschen Straßenseite vorbei am Stau gefahren. Er wurde von der Polizei aufgehalten und wurde dafür kurzerhand eingesperrt", erinnert sich der Brite auf 'Sky Sports F1' an die Situation.

"Er wurde auf die Polizeistation gebracht, deshalb musste ich sein Auto im Warm-up am Morgen fahren, damit es warmgelaufen war. Das war eine lustige Geschichte", kann der Brite heute darüber lachen. "Ich war dann aber sehr verärgert, weil ich vier Zehntel schneller war in seinem Auto als in meinem."

Vor dem Rennen kam Lotus-Teamchef Peter Collins auf die Polizeiwache, um Häkkinen aus der Zelle zu befreien. "Irgendwie konnten sie die Polizei dazu überreden, mich freizulassen", erinnert sich der Finne. Am Rennen konnte er schließlich teilnehmen, er wurde Sechster.

Teamkollege Herbert hätte sich gewünscht, im anderen Auto zu sitzen. "Ich wollte das Auto dann fürs Rennen tauschen, weil wir nicht dachten, dass er es noch rechtzeitig schaffen würde." Der Brite schied in Runde 31 mit Getriebeschaden aus.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer