Silverstone: Noch keine Entscheidung über Formel-1-Grand-Prix gefallen

Die Veranstalter des Grand Prix von Großbritannien erklären, dass es vor dem kommenden Sommer keine Entscheidung über die Zukunft des Formel-1-Rennens geben werde.

Die Gerüchte, dass der British Racing Drivers’ Club (BRDC), der Besitzer der Rennstrecke in Silverstone, bereits eine Entscheidung getroffen habe, den Grand Prix von Großbritannien nach 2019 nicht mehr zu veranstalten, mehrten sich in letzter Zeit.

Es hieß, dass man – in der Hoffnung, bessere Bedingungen verhandeln können – eine Ausstiegsklausel aktivieren würde, die es erlaubt, vor dem offiziellen Vertragsende 2024 auszusteigen.

In einer Erklärung vom Freitagabend stellte der BRDC aber klar, dass er noch immer dabei sei, die beste Vorgehensweise herauszufinden – und betonte, dass vor dem Rennen im Sommer nichts passieren würde.

Laut Vertrag muss Silverstone Bernie Ecclestone vor dem Grand Prix in diesem Jahr benachrichtigen, wenn man ihn kündigen will.

Der Vorsitzende des BRDC, John Grant, sagte: "Unser Ziel ist es, den Grand Prix von Großbritannien noch für viele Jahre in Silverstone zu halten, aber natürlich können wir das nur tun, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist."

"Wie gesagt, werden wir in den kommenden 6 Monaten überlegen, ob wir unsere Absicht verkünden sollen, die Ausstiegsklausel in unserem Vertrag Ende 2019 wahrzunehmen. Es gibt noch keine Entscheidung und es wird vor Mitte Juli auch keine getroffen werden."

"Die Zwischenzeit werden wir dazu nutzen, alle Möglichkeiten interessierter Parteien zu erkunden und hoffentlich – hinter verschlossenen Türen – verschiedene Wege, auf die wir ein zukunftsträchtigeres Angebot ausarbeiten können."

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Tags ausstiegsklausel, brdc, ecclestone, silverstone