Staat kürzt Fördergelder: US-Grand-Prix in Austin vor dem Aus?

Das Formel-1-Rennen in Austin steht möglicherweise vor dem Aus. Denn die US-amerikanische Regierung hat ihre Fördergelder für die Veranstaltung gekürzt.

Ursprünglich war geplant, über zehn Jahre hinweg eine Gesamtsumme von 250 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 230 Millionen Euro) in den Grand Prix zu investieren.

2012, 2013 und 2014 flossen die entsprechenden anteiligen Gelder auch nach Austin. Doch in der Formel-1-Saison 2015 wurden die Zuschüsse um etwa fünf Millionen Euro kleiner.

Dazu kommen gewaltige Verluste bei der diesjährigen Veranstaltung, die aufgrund des schlechten Wetters mit Regen, Sturm und Gewitter nicht die Erlöse erzielt hat, die eigentlich angepeilt waren.

Streckenchef Bobby Epstein nimmt beim American Statesman daher auch kein Blatt vor den Mund: „Um es ganz platt zu formulieren: Ich glaube, wir sind erledigt.“

Die Kürzung der Förderungsgelder habe den Circuit of The Americas in Austin „aus dem Nichts heraus“ getroffen. „Niemand hat das kommen sehen“, meint Epstein. „Und die große Frage lautet nun: Kehrt der Grand Prix nochmals zurück?“

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zeigt sich skeptisch. Er sagt: „Wenn sich die Situation verändert hat, dürfte es schwierig werden, weiterhin ein Rennen in Austin zu fahren.“

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