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Szafnauer: Hat wegen Stroll kein Gespräch mit Perez gegeben

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Szafnauer: Hat wegen Stroll kein Gespräch mit Perez gegeben
Autor:
26.05.2019, 08:48

Sergio Perez hat sich offenbar keine Gedanken darüber gemacht, dass sein neuer Teamkollege ausgerechnet der Sohn des neuen Teameigentümers ist

Die Übernahme des ehemaligen Force-India-Teams durch den Milliardär Lawrence Stroll und seine Geschäftspartner war für Sergio Perez einerseits eine positive Nachricht. Das Geld der neuen Investoren stellt sicher, dass der Rennstall unter Racing Point weitermachen kann. Andererseits könnte der Mexikaner aber auch Bedenken gehabt haben.

Denn gegen einen Teamkollegen zu fahren, dessen Vater Eigentümer des Teams ist, könnte bei einem Rennfahrer durchaus für Unbehagen sorgen. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte der Formel 1, dass ein Fahrer teamintern aus finanziellen Motiven bevorzugt wird - auch wenn es dafür bei Racing Point bisher keinerlei konkrete Anhaltspunkte gibt.

Teamchef Otmar Szafnauer glaubt daher nicht, wie er im Interview mit 'Motorsport-Total.com' verrät, dass sich Perez über diese Konstellation Sorgen gemacht hat. Und er gibt zu, dass es "nicht wirklich ein konkretes Gespräch" darüber gegeben hat. Aber: "Wann immer das Thema zur Sprache kam, haben wir ihm versichert, dass alles beim Alten bleiben wird, aber mit ein bisschen mehr Geld."

"Dieses Geld macht uns das Leben leichter, weil es uns hilft, neue Teile schneller ans Auto zu bringen", so Szafnauer. "Das werden wir aber erst in zwölf bis 18 Monaten im vollen Umfang spüren, denn wenn du heute anfängst, in die Infrastruktur zu investieren, profitierst du davon frühestens in eineinhalb Jahren."

"Der unmittelbare Vorteil ist, dass wir kein B-Auto mehr brauchen, sondern dass wir die Entwicklungen sofort ans Auto bringen können, sobald wir sie entwickelt haben. Da müssen wir nicht mehr warten."

Die bisherige Bilanz gibt Perez jedenfalls keinen Anlass, sich um eine etwaige Benachteiligung zu sorgen. Nach Punkten hat er Stroll mit 13:4 im Griff. Und im Qualifying-Duell steht es gar 5:0. Racing Point wäre ausgesprochen unklug, dem offenbar schlechteren Fahrer die besseren Teile zu geben ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Christian Nimmervoll