Teamchef: „Die Formel 1 ist übervorsichtig geworden“

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Teamchef: „Die Formel 1 ist übervorsichtig geworden“
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Jonathan Noble
25.07.2016, 09:01

Der schwere Unfall von Jules Bianchi und die Angst vor ähnlichen Szenarien: Mercedes-Sportchef Toto Wolff prangert an, dass die Rennleitung der Formel 1 zu vorsichtig geworden ist.

Safety-Car-Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid, führt
Toto Wolff, Mercedes AMG F1, Motorsportchef
Restart hinter dem Safety-Car
Safety-Car-Phase
FIA Safety-Car und FIA Medical-Car
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12, führt hinter dem Safety-Car

„Ich glaube, der Unfall von Jules und dessen Folgen haben dazu geführt, dass die Formel 1 übervorsichtig geworden ist“, sagt Wolff. „Das kann man teilweise verstehen. Aber ich denke, wir müssen uns darauf besinnen, was wirklich zählt im Motorsport.“

Die Formel 1 müsse wieder unter Beweis stellen, dass die besten Rennfahrer auch mit den schwierigsten Bedingungen fertig werden können. „Die Fahrer kriegen das schon hin“, meint Wolff. Man habe sie zuletzt nur nicht gelassen.

Selbst bei kleinen Zwischenfällen wird seit geraumer Zeit das Safety-Car auf die Strecke geschickt und für einige Runden auf der Bahn gelassen, obwohl die Gefahr längst beseitigt ist.

Und wiederholt ging die Formel 1 in diesem Jahr bei Regen hinter dem Safety-Car an den Start und drehte etliche Umläufe in Schleichfahrt, statt Racing unter schwierigen Bedingungen zu bieten.

 

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