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Teamchef klagt: Kevin Magnussens "Bad-Boy-Image" ist unbegründet

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Teamchef klagt: Kevin Magnussens "Bad-Boy-Image" ist unbegründet
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble, NobleF1
15.01.2019, 14:50

Laut Strafpunkten ist Kevin Magnussen beinahe ein Musterknabe, doch die Öffentlichkeit dichtet dem Dänen etwas anderes an – Teamchef Günther Steiner ärgert das

Haas-Teamchef Günther Steiner versteht nicht, wieso seinem Piloten Kevin Magnussen ein "Bad-Boy-Image" anhaftet. Er beruft sich auf die Tatsache, dass der Däne 2018 mit nur zwei Strafpunkten belegt wurde – nur Lewis Hamilton und Charles Leclerc kassierten weniger. "Es scheint, als würde er einen schlechten Ruf genießen und als würden alle glauben, der Kerl sei durchgeknallt. Das ist aber einfach falsch", hadert Steiner. Er wünscht sich mehr Objektivität in der Bewertung Magnussens.

Das gilt auch für sportliche Leistungen. "Es geht das Gerücht um, dass Kevin Magnussens zweite Saisonhälfte immer die schlechtere wäre", meint Steiner. Die Statistik gibt den Kritikern Recht. In seinen vier Jahren als Einsatzpilot holte Magnussen stets mehr Punkte vor der Sommerpause als danach. "Er ist 2018 aber auch in der zweiten Saisonhälfte einige gute Rennen gefahren", sagt Steiner. "War er genauso gut? Nein, aber deshalb schlussfolgere ich nicht sofort, dass es so sein muss."

Steiner sieht in Magnussen einen ehrgeizigen Piloten, der hart um "sein Territorium" kämpfen würde. "Dafür bezahlen wir ihn auch", sagt er. "Wir wollen niemanden, der von jedem überholt wird."

Überhaupt kommen seine Piloten laut dem Haas-Teamchef in der Öffentlichkeit nicht gut weg. Romain Grosjean hätte zu Beginn des vergangenen Jahres nicht die ihm nachgesagte Krise erlebt, sondern nur ein Formtief. "Ich habe damals nicht negativ gedacht", sagt Steiner. "Ich bin es mehr von der Warte aus angegangen: Wie können wir ihm dabei helfen, wieder ganz der Alte zu werden?"

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Kevin Magnussen
Teams Haas F1 Team
Autor Dominik Sharaf