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Teamchefs: Verschiebung auf Oktober ist die richtige Entscheidung

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Teamchefs: Verschiebung auf Oktober ist die richtige Entscheidung
Autor:
21.06.2019, 22:17

Die Teamchefs der Formel 1 halten die Verschiebung der Regeln für 2021 für sinnvoll: Man will nicht auf ein Reglement setzen, das besser sein könnte

Die neuen Formel-1-Regeln für 2021 werden nun erst im Oktober präsentiert, nachdem sich die zehn Formel-1-Teams mit der FIA darauf verständigt haben, die Deadline vom Juni nach hinten zu verschieben. Man erbat sich so noch Zeit, um das Reglement weiter zu verfeinern. Für die Teamchefs ist das der richtige Schritt, wie sie am Freitag in Frankreich erklären.

"Für uns ist das komplett sinnvoll, wenn man die ganze Arbeit bedenkt, die am Technischen Reglement noch getan werden muss", sagt Ferraris Sportdirektor Laurent Mekies. "Wir wollen eine Situation vermeiden, bei der wir in etwas festhängen, das nicht so gut ist, wie es sein sollte."

Zwar hatten die Beteiligten schon monatelang über das neue Reglement diskutiert, doch laut Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur habe man dabei so stark über die finanziellen Aspekte debattiert, dass die sportlichen und technischen Belange etwas vernachlässigt wurden. "Von daher wurde in Eile etwas versucht, es für die vergangene Woche zu fixen", sagt er. "Von daher ist die Verschiebung sinnvoll."

Die Finanzen rund um die neu eingeführte Budgetgrenze sollen dabei unangetastet bleiben. Das war auch eine Bedingung, warum Teams wie Renault und McLaren ihre Zustimmung gaben. Sie hatten Angst, dass die Topteams dort noch einmal alles umwerfen würden, weil sie keine Einschränkungen haben wollen.

Gleiches gilt auch für Williams: "Als uns versichert wurde, dass sich die finanziellen und sportlichen Regeln nicht mehr groß ändern würden, waren wir einverstanden", meint Teamchefin Claire Williams. Dass das Technische Reglement aber noch einmal überarbeitet wird, ist für die Britin richtig: "Es muss eindeutig noch daran gearbeitet werden", sagt sie.

Und auch Zak Brown schließt sich der Meinung an, obwohl McLaren zurückhaltend war, was die Verschiebung angeht. "Ich hoffe nun einfach, dass wir ehrlich zusammenarbeiten und uns nicht erst wieder sechs Stunden vor der Deadline einigen", sagt der Geschäftsführer. "Wir wissen alle, was kommt. Wir hatten ein oder eineinhalb Jahre Zeit, daran zu arbeiten, und ich hoffe, dass wir die Extrazeit nutzen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer