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Formel-1-Technik: Force Indias Mexiko-Update unter der Lupe

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Formel-1-Technik: Force Indias Mexiko-Update unter der Lupe
Matt Somerfield
Autor: Matt Somerfield
Co-Autor: Giorgio Piola
Übersetzung: Norman Fischer
31.10.2017, 10:30

Force India hat die Entwicklung des VJM10 durch die Saison 2017 fortgeführt, weil sie wissen, dass man durch das relativ stabile Reglement alles mit in die nächste Saison nehmen kann, was man jetzt lernt.

Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H
Sergio Perez, Sahara Force India poses for a selfie photo with a fan
Sergio Perez, Sahara Force India VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India
Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India VJM10
Esteban Ocon, Force India, in the drivers parade
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13, Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, Lewis Hamilton, Mercedes AMG
Mexican fans show their support for Sergio Perez, Force India
Sergio Perez, Sahara Force India on the drivers parade
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Sergio Perez, Sahara Force India F1
Sergio Perez, Sahara Force India VJM10

Beim Großen Preis von Mexiko haben sie ihr neuestes Upgrade-Paket an Lokalmatador Sergio Perez gegeben. Der Mexikaner sollte die Teile im ersten Freien Training am Freitag evaluieren, bevor auch Esteban Ocon im zweiten Training das Upgrade bekam.

 

Force India VJM10, Mexiko GP
Force India VJM10, Mexiko GP

Foto Giorgio Piola

Die Windabweiser, die in dieser Saison schon mehrfach verbessert wurden (Russland und Kanada), gehen weiter einen ähnlichen Weg wie ihre Vorgänger. Dabei wurden weitere Verfeinerungen am Vorderkanten-Radius einer jeden Sektion vorgenommen (roter Pfeil). Die geriffelten Platten, die als Teil des Kanada-Updates eingeführt wurden, wurden behalten (grüner Pfeil). Allerdings wurde der Vor-Windabweiser deutlich verändert: Der nach hinten gehende Punkt bildet die Spitze des Unterbodens, und eine abfallende Sichelform wird benutzt statt der flachen Oberfläche, die der Vorgänger hatte (blauer Pfeil).

Der Anbau davon geht mit der Einführung eines neuen Seitenkasten-Abweisers einher (weißer Pfeil), der entgegen der Lösung der anderen bislang nur aus einem einzelnen vertikalen Element besteht, trotzdem so geformt ist, dass er den Luftstrom und die Verwirbelungen von den Reifen auf eine ganz besondere Weise beeinflusst. Seine Position bedeutet, dass die Designer diese mit der letzten Sektion der Windabweiser (weißer Pfeil, Einschub) neutralisieren konnten, da es den Fluss verhindert, mit dem es früher hätte umgehen müssen. Der Abweiser wird auch von einer dünnen Metallstange, die am Seitenkasten befestigt ist, unterstützt, damit er sich nicht zu viel bewegt und eigene Turbulenzen verursacht.

 

Force India VJM10, Mercedes W08 und Red Bull RB13 Design, Mexiko GP
Force India VJM10, Mercedes W08 und Red Bull RB13 Design, Mexiko GP

Foto Giorgio Piola

Bei den Regularien für 2017 wurden verschiedene Lösungen gefunden, doch es gibt einen Bereich, bei dem alle Teams einen Vorteil gefunden zu haben scheinen: die Vorderseite des Unterbodens. Dort erlaubt ein aggressiverer Ansatz den Designern, mehr Luft unter ihn zu bekommen.

Typischerweise hat Mercedes das als Möglichkeit gesehen, um weitere Komplexität und Kontrolle hinzuzufügen. Man hat drei vertikale Streben an der Vorderseite des Unterbodens platziert, die den auftreffenden Luftstrom zusammenführen, was alle möglichen Turbulenzen auflöst, die es vielleicht durch alle vorherigen Mittel geschafft haben. Dadurch beginnt man eine Serie an neuen Wirbeln, die die Performance des Unterbodens und Diffusors verbessern.

Red Bull hat in Ungarn eine ähnliche Lösung eingeführt und dort gemeint, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis andere den Vorteil ausnutzen. Die Lösung von Force India wurde aber nicht im Rennen gefahren, da das Team zu seiner vorherigen Spezifikation des Unterbodens zurückgekehrt ist und nur das Windabweiser-Upgrade eingesetzt hat. Wahrscheinlich versuchen sie es in Brasilien und Abu Dhabi erneut, während das Team weiter Entscheidungen für die Entwicklung des VJM11 trifft.

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Autor Matt Somerfield
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