Formel 1
Formel 1
28 März
FT1 in
29 Tagen
18 Apr.
Rennen in
52 Tagen
09 Mai
Nächster Event in
70 Tagen
R
Monte Carlo
23 Mai
Rennen in
87 Tagen
06 Juni
Rennen in
101 Tagen
13 Juni
Rennen in
108 Tagen
R
Le Castellet
27 Juni
Rennen in
122 Tagen
04 Juli
Nächster Event in
126 Tagen
R
Silverstone
18 Juli
Rennen in
143 Tagen
01 Aug.
Rennen in
157 Tagen
29 Aug.
Rennen in
185 Tagen
05 Sept.
Rennen in
192 Tagen
12 Sept.
Rennen in
199 Tagen
26 Sept.
Rennen in
213 Tagen
03 Okt.
Nächster Event in
217 Tagen
10 Okt.
Rennen in
227 Tagen
24 Okt.
Rennen in
242 Tagen
R
Mexiko-Stadt
31 Okt.
Rennen in
249 Tagen
R
Sao Paulo
07 Nov.
Rennen in
255 Tagen
05 Dez.
Rennen in
283 Tagen
12 Dez.
Rennen in
290 Tagen
Details anzeigen:

Termin steht: Uralkali geht weiter gegen Force-India-Verwalter vor

Weil man sich im Bietprozess um Force India ungerecht behandelt fühlt, geht Uralkali weiterhin gegen die Verwalter vor: Nun steht auch der Verhandlungstermin

geteilte inhalte
kommentare
Termin steht: Uralkali geht weiter gegen Force-India-Verwalter vor

Der russische Chemiekonzern Uralkali geht weiterhin gerichtlich gegen die Insolvenzverwalter von Force India vor. Das Unternehmen von Dimitri Masepin, Vater von Formel-2-Pilot Nikita Masepin, fühlt sich im Bietprozess um das insolvente Team im vergangenen Sommer ungerecht behandelt.

FRP Advisory hatte stattdessen das Angebot des kanadischen Konsortiums um Lawrence Stroll angenommen, das sich heute um die Geschicke von Nachfolgerennstall Racing Point kümmert. Uralkali behauptet jedoch, dass man ein besseres Angebot abgegeben habe, weswegen man vor Gericht gezogen ist.

Bereits im vergangenen September wurde die Klage eingereicht, jetzt steht zumindest der Zeitplan für die weiteren Schritte, nachdem man sich in dieser Woche darauf verständigt hat. Ende des vergangenen Jahres hatten US-Gericht verfügt, dass Mitglieder von Racing Point wichtige Dokumente aus dem Bietprozess offenlegen müssen - der Austausch von Beweismaterial soll im April 2020 erfolgen.

Die eigentliche Verhandlung soll dann zwischen Oktober und Dezember 2020 erfolgen.

Uralkali basiert seine Anklage auf drei Punkten. Erstens: Die Insolvenzverwalter haben nicht das höchste Gebot (nämlich angeblich das von Uralkali) gewählt. Zweitens: Im Prozess sei es zu Fehlangaben und mangelnder Transparenz gekommen. Und drittens: Ein fehlerhafter Verkaufsprozess, der nicht das Maximale für Gläubiger und Teilhaber herausgeholt habe.

Nikita und Dmitri Masepin

Nikita Masepin (hier mit Vater Dimitri) war vor der Insolvenz Testfahrer bei Force India

Foto: Sutton

Uralkali betont, dass man "ein extrem großzügiges Angebot" gemacht habe, das Geschäft und die Kapitalanlagen zu übernehmen. Man spricht dabei von 101,5 bis 122 Millionen Pfund (113 bis 135 Millionen Euro). Trotzdem habe man das "minderwertige Angebot" eines anderen Bieters angenommen.

Bei FRP Advisory betont man derweil weiterhin, dass alles korrekt war: "Wir haben unsere vorgeschriebenen Aufgaben als Insolvenzverwalter in diesem Prozess erfüllt und für alle Teilhaber einen sehr erfolgreichen Ausgang erreicht. Wir sind weiterhin vollkommen zuversichtlich, dass der unbegründete Gerichtsprozess abgewiesen werden wird."

Mit Bildmaterial von Sutton.

Um Schlupflöcher zu vermeiden: FIA will eigene Regeln für 2021 brechen

Vorheriger Artikel

Um Schlupflöcher zu vermeiden: FIA will eigene Regeln für 2021 brechen

Nächster Artikel

Helmut Marko: Sebastian Vettel sollte das Team wechseln

Helmut Marko: Sebastian Vettel sollte das Team wechseln
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer