Tod von Charlie Whiting: So trauern die Formel-1-Fahrer

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Daniel Ricciardo: "Wir müssen ihn unendlich genervt haben, weil wir uns dauernd bei ihm beschwert haben! Aber er hat uns nie zurechtgewiesen, sondern er hat uns immer zugehört. Ganz egal, wie daneben unsere Standpunkte auch waren."

Daniel Ricciardo: "Wir müssen ihn unendlich genervt haben, weil wir uns dauernd bei ihm beschwert haben! Aber er hat uns nie zurechtgewiesen, sondern er hat uns immer zugehört. Ganz egal, wie daneben unsere Standpunkte auch waren."
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Foto: : Sutton Images

Lewis Hamilton: "Ich kenne Charlie seit 2007. Ich bete für ihn und seine Familie. Was er für diesen Sport geleistet hat, sein Arbeitseinsatz ... Er war wirklich ein Eckpfeiler der Formel 1, wie Toto gesagt hat. Eine Ikone dieses Sports."

Lewis Hamilton: "Ich kenne Charlie seit 2007. Ich bete für ihn und seine Familie. Was er für diesen Sport geleistet hat, sein Arbeitseinsatz ... Er war wirklich ein Eckpfeiler der Formel 1, wie Toto gesagt hat. Eine Ikone dieses Sports."
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Foto: : XPB Images

Daniil Kwjat: "Ich habe ihn gut gekannt, wir hatten viele gute Gespräche. Er war immer nett und fair zu mir, auch nach Russland 2015. Wenn es ein Problem gab, konnte man es mit ihm immer unter vier Augen besprechen. Manchmal haben wir uns außerhalb der Rennstrecke getroffen. Er reißt eine große Lücke in unser aller Leben."

Daniil Kwjat: "Ich habe ihn gut gekannt, wir hatten viele gute Gespräche. Er war immer nett und fair zu mir, auch nach Russland 2015. Wenn es ein Problem gab, konnte man es mit ihm immer unter vier Augen besprechen. Manchmal haben wir uns außerhalb der Rennstrecke getroffen. Er reißt eine große Lücke in unser aller Leben."
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Foto: : Sam Bloxham / LAT Images

Sebastian Vettel: "Gestern bin ich noch die Strecke mit ihm abgegangen. Wir haben Witze gemacht, über den Winter geredet, über unsere Kinder und die Familie. Ich bin in Gedanken bei seiner Familie. Für die kann nichts und niemand diesen Verlust ersetzen."

Sebastian Vettel: "Gestern bin ich noch die Strecke mit ihm abgegangen. Wir haben Witze gemacht, über den Winter geredet, über unsere Kinder und die Familie. Ich bin in Gedanken bei seiner Familie. Für die kann nichts und niemand diesen Verlust ersetzen."
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Foto: : Andy Hone / LAT Images

Max Verstappen: "Vor ein paar Wochen waren wir in Genf und haben uns unterhalten. Als ich losfuhr, sagte er noch: 'Wir sehen uns in Australien!' Er war erst 66 Jahre. Ich schätze, wir sollten jeden Tag genießen und uns jeden Morgen bewusst machen, was für ein Geschenk das Leben ist. Die Formel 1 ist nur ein kleiner Teil davon."

Max Verstappen: "Vor ein paar Wochen waren wir in Genf und haben uns unterhalten. Als ich losfuhr, sagte er noch: 'Wir sehen uns in Australien!' Er war erst 66 Jahre. Ich schätze, wir sollten jeden Tag genießen und uns jeden Morgen bewusst machen, was für ein Geschenk das Leben ist. Die Formel 1 ist nur ein kleiner Teil davon."
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Foto: : XPB Images

Romain Grosjean: "Er hat die Fahrer immer unterstützt. Er war unser erster Ansprechpartner, er hat sich immer für unsere Meinungen interessiert. 145 Grands Prix, das sind 145 Briefings. Manchmal bin ich ihm leider auch bei den Rennkommissaren begegnet, wenn ich was ausgefressen hatte. Er wird uns fehlen."

Romain Grosjean: "Er hat die Fahrer immer unterstützt. Er war unser erster Ansprechpartner, er hat sich immer für unsere Meinungen interessiert. 145 Grands Prix, das sind 145 Briefings. Manchmal bin ich ihm leider auch bei den Rennkommissaren begegnet, wenn ich was ausgefressen hatte. Er wird uns fehlen."
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Foto: : XPB Images

Kimi Räikkönen: "Er war immer nett zu uns Fahrern, hatte uns aber auch immer unter Kontrolle. Er war ein toller Mann. Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu ihm. Er hat so viel für die Formel 1 getan. Und er hat es immer geschafft, dass wir Fahrer uns benehmen."

Kimi Räikkönen: "Er war immer nett zu uns Fahrern, hatte uns aber auch immer unter Kontrolle. Er war ein toller Mann. Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu ihm. Er hat so viel für die Formel 1 getan. Und er hat es immer geschafft, dass wir Fahrer uns benehmen."
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Foto: : Glenn Dunbar / LAT Images

Sergio Perez: "Es ist in diesem Sport eine Seltenheit, so einen gelassenen und freundlichen Menschen zu treffen, einen engen Freund. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen, nur Gutes. Es ist unmöglich, Charlie zu ersetzen. Ich glaube, am meisten würde ihn freuen, wenn wir am Sonntag eine gute Show abliefern. Für ihn."

Sergio Perez: "Es ist in diesem Sport eine Seltenheit, so einen gelassenen und freundlichen Menschen zu treffen, einen engen Freund. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen, nur Gutes. Es ist unmöglich, Charlie zu ersetzen. Ich glaube, am meisten würde ihn freuen, wenn wir am Sonntag eine gute Show abliefern. Für ihn."
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Foto: : XPB Images

Valtteri Bottas: "Das ist keine schöne Art, in die Saison zu starten. Charlie war sehr wichtig. Er war an so vielen Baustellen beteiligt und hat enorm dazu beigetragen, die Formel 1 sicherer zu machen. Wann immer wir das Gefühl hatten, dass ein Randstein nicht passt oder eine Leitplanke, hat er das geregelt."

Valtteri Bottas: "Das ist keine schöne Art, in die Saison zu starten. Charlie war sehr wichtig. Er war an so vielen Baustellen beteiligt und hat enorm dazu beigetragen, die Formel 1 sicherer zu machen. Wann immer wir das Gefühl hatten, dass ein Randstein nicht passt oder eine Leitplanke, hat er das geregelt."
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Foto: : Jerry Andre / Sutton Images

Kevin Magnussen: "Jeder von uns ist zu Charlie gelaufen, wenn ihm was nicht gepasst hat. Er war da immer ganz offen - einfach ein netter Mensch. Er hat mitgeholfen, die Formel 1 zu dem zu machen, was sie heute ist. Seine Professionalität und seine Kompetenz waren überragend. Jeder Fahrer hat ihm vertraut. Er war immer fair."

Kevin Magnussen: "Jeder von uns ist zu Charlie gelaufen, wenn ihm was nicht gepasst hat. Er war da immer ganz offen - einfach ein netter Mensch. Er hat mitgeholfen, die Formel 1 zu dem zu machen, was sie heute ist. Seine Professionalität und seine Kompetenz waren überragend. Jeder Fahrer hat ihm vertraut. Er war immer fair."
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Foto: : Andy Hone / LAT Images

Charles Leclerc: "Er hat den Sport bestens verstanden, in allen Aspekten. Und er hat immer versucht, zu allen fair zu sein. Ich hatte riesen Respekt vor ihm. Es ist ein großer Verlust - noch dazu so plötzlich. Niemand hätte damit gerechnet. Er wird uns fehlen."

Charles Leclerc: "Er hat den Sport bestens verstanden, in allen Aspekten. Und er hat immer versucht, zu allen fair zu sein. Ich hatte riesen Respekt vor ihm. Es ist ein großer Verlust - noch dazu so plötzlich. Niemand hätte damit gerechnet. Er wird uns fehlen."
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Foto: : Steven Tee / LAT Images

Autor:
Co-Autor: Edd Straw, Erwin Jaeggi
14.03.2019, 14:46

Große Trauer vor dem Grand Prix von Australien: Gesammelte Reaktionen auf den überraschenden Tod von FIA-Rennleiter Charlie Whiting

Ein "Eckpfeiler der Formel 1", ein "wahrer Gentleman", ein "Racer im Herzen": Die Formel-1-Gemeinde trauert einen Tag vor dem Saisonauftakt 2019 in Melbourne um FIA-Renndirektor Charlie Whiting. Der 66-Jährige ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag völlig überraschend verstorben - und hinterlässt Fassungslosigkeit im Paddock.

"Gestern bin ich noch die Strecke mit ihm abgegangen. Wir haben Witze gemacht, über den Winter geredet, über unsere Kinder und die Familie", erinnert sich Sebastian Vettel. Robert Kubica wirft ein: "Ich habe Sebastian und Charlie beim Track-Walk gesehen. Ich wollte sie nicht stören, weil ich dachte, ich sehe Charlie ohnehin beim Fahrerbriefing am Freitag. Aber dazu wird es leider nicht mehr kommen ..."

Whiting war in der Formel 1 allseits beliebt. Am Tag seines Todes ist er das bestimmende Thema. Jeder erzählt Geschichten, wie zuvorkommend und nett er war. Nicht nur zu den hohen Tieren Branche, sondern auch zum kleinen Mann. Man musste nicht Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel heißen, um ernst genommen werden. Auch für junge Journalisten und neue Fahrer war Whiting stets ansprechbar. Eine seltene Qualität bei Männern seines Formats.

"Ich erinnere mich noch an mein Rookie-Jahr", erzählt Carlos Sainz. "Er hat sich meine Meinung genau angehört, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Ich dachte, meine Meinung würde in der Formel 1 nichts zählen. Aber er hörte mir zu. Ich war erst 20 und hatte drei Rennen absolviert, aber er kam auf mich zu und fragte mich, was ich über dies und jenes denke. Er war jungen Fahrern gegenüber sehr aufgeschlossen."

"Ich weiß noch, dass ich damals auf der Strecke sehr aggressiv war. Er kam aber nicht zu mir, um mich zu schimpfen, sondern er sagte: 'Ich finde es toll, wie du und Max fahren. Ihr setzt neue Standards und seid ein bisschen aggressiver. Aber daraus entstehen auch Fragen über das Spurwechseln beim Bremsen.' Er hat nicht einfach gesagt, dass wir uns ändern müssen. Er hat nur gesagt, wir sollen ein bisschen aufpassen", erinnert sich Sainz.

Fast jeder hat seine eigene kleine Whiting-Geschichte. Sainz hat über den Winter noch E-Mails mit dem FIA-Funktionär gewechselt, Max Verstappen hat ihn kürzlich in Genf getroffen. Der Red-Bull-Fahrer wurde für seinen Ausraster mit Esteban Ocon in Brasilien bestraft und musste eine Weiterbildung für FIA-Rennkommissare mitmachen. Whiting war dabei. "Wir sehen uns in Australien", hat er dort noch gesagt.

"Er war erst 66 Jahre", ist Verstappen fassungslos. "Ich schätze, wir sollten jeden Tag genießen und uns jeden Morgen bewusst machen, was für ein Geschenk das Leben ist. Die Formel 1 ist nur ein kleiner Teil davon." Lewis Hamilton war in der FIA-Pressekonferenz den Tränen nahe, als er auf Whiting angesprochen wurde. Und der eine oder andere Wegbegleiter hat tatsächlich Tränen vergossen, als er am Donnerstagmorgen von der traurigen Nachricht erfuhr.

"Er hat mir erzählt, dass er mit seiner Familie nach Mexiko kommen wollte, in seinem nächsten Urlaub", verrät Sergio Perez - und lobt: "Charlie war ein großartiger Mann, so ein Gentleman, ein immer freundlicher Mensch. Es ist wie in der Schule, wenn du einen neuen Lehrer bekommst. Ich werde ihn wirklich sehr vermissen. Wir sind viele Jahre gemeinsam um die Welt gereist - er noch viel länger als ich. Ich kann nur Gutes über ihn sagen."

Whiting hat es hinbekommen, für die Fahrer eine Vertrauensfigur zu sein, obwohl er oftmals Konflikte mit ihnen austragen musste. Bei den Fahrerbriefings am Freitag stellte sich fast jedes Mal einer bei ihm an, um sich über irgendwas zu beschweren. "Aber er hat es immer geschafft, dass wir uns benehmen", lächelt Kimi Räikkönen - und bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Das ist eine sehr traurige Nachricht. Nicht nur für die Formel 1."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Christian Nimmervoll
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