Toro Rosso: Ähnlichkeit des F1-Autos mit dem Mercedes reiner Zufall

Carlos Sainz ist für die kommende Formel-1-Saison zuversichtlich nachdem er gesehen hat, dass das Design des neuen Toro Rosso einige Ähnlichkeiten mit dem Mercedes hat.

Toro Rosso: Ähnlichkeit des F1-Autos mit dem Mercedes reiner Zufall
Mercedes AMG F1 W08: Frontpartie
Mercedes AMG F1 W08: Frontpartie
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso
Toro Rosso STR12: Frontflügel
Helmet of Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso
Toro Rosso STR12: Cockpit
Toro Rosso STR12: Cockpit
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso
Toro Rosso STR12: Frontflügel
Toro Rosso STR12: Vorderradaufhängung
Toro Rosso STR12: Frontflügel

Toro Rosso war am Sonntag das letzte Team, das sein Auto für die Formel-1-Saison 2017 in Barcelona präsentiert hat. Dabei kam zu Tage, dass die Vorderradaufhängung, Seitenkästen und die Nase des STR12 große Ähnlichkeit mit dem Mercedes haben.

"Ich muss ihn erst testen und mit anderen auf der Strecke vergleichen und die Zeiten auf der Stoppuhr sehen, wahrscheinlich in der 2. Testwoche", sagte Sainz. "Zumindest verleiht es mir Zuversicht und ein gutes Gefühl, dass das Auto dem so ähnlich sieht, das jedes Rennen gewinnt."

"Ich denke, Toro Rosso kann zuversichtlich sein, denn wenn es etwas gibt, das das Team in den vergangenen 3 Jahren gezeigt hat, ist es, dass es bei der Aerodynamik gut sein kann."

"Ich habe Vertrauen in das Team, dass es bei all diesen neuen Regeln, eine gute Basis kreieren kann. Wir werden die Meisterschaft wahrscheinlich nicht gewinnen, das erwarte ich nicht, was ich erwarte und worauf ich hoffe, ist aber eine Waffe, die es uns erlaubt, in die Top 10 zu fahren."

"Und es wird auch Weiterentwicklungen geben. Ich weiß, dass es in diesem Jahr sehr viele Weiterentwicklungen geben wird und ich hoffe wirklich, dass wir da weitermachen können, wo wir es letztes Jahr aufgrund des Kompromisses beim Motor nicht konnten."

Der Technische Direktor James Key sagte, dass es zwar positiv sei, dass Mercedes eine ähnliche Idee hatte, andererseits aber auch enttäuschend, dass sein Team diese Idee nicht als einziges gehabt habe.

"Auf der einen Seite hat es uns gefreut zu sehen, dass jemand anders etwas ähnliches gemacht hat, auf der anderen Seite waren wir aber enttäuscht, dass wir nicht das einzige Team waren, das sich so etwas ausgedacht hat. Warten wir ab."

"Es gibt da draußen viele unterschiedliche Konzepte. Die Vielfalt ist offensichtlich."

Key betonte, dass es reiner Zufall sei, dass Toro Rosso eine ähnliche Idee hatte wie Mercedes.

"Ich schaute den Mercedes an und dachte, 'ah, der hat unsere Vorderradaufhängung'. Die meisten Leute würden sagen, wir hätten die Mercedes-Vorderradaufhängung."

"Die Nase ist ähnlich, die Front der Seitenkästen ist ähnlich, sogar die Karosserie der Seitenkästen ist ähnlich. Das ist reiner Zufall."

Key sagte, dass die Philosophie der Nase daraus entstanden sei, dass man bei Toro Rosso dachte, dass die schmalere Lösung für die Regeln von 2017 besser wäre.

"Das ist eine aerodynamische Entscheidung unserer Gruppe, wir haben verschiedene Optionen angeschaut", sagte er weiter.

"Das ist eine andere Richtung im Vergleich zu der, die wir hatten – die letzten beiden waren recht ähnlich, bei uns und auch bei anderen Teams."

"Wenn ich mir die verschiedenen Optionen anschaue, ist diese schmale Nase und der enge Abstand zwischen den Frontflügelaufhängungen, die wir als passend für diese Philosophie ansahen, das Richtige für das Auto. Man muss abwarten, wie es weitergeht."

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