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Toro Rosso zufrieden: "Haben kaum Punkte liegen lassen"

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Toro Rosso zufrieden: "Haben kaum Punkte liegen lassen"
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21.08.2019, 11:44

Toro Rosso ist mit der ersten Saisonhälfte in der Formel-1-WM 2019 zufrieden - Laut Daniil Kwjat hat das Team kaum Punkte verschenkt

Mit 43 Punkten auf dem Konto liegt Toro Rosso nach dem Rennen in Ungarn auf Platz fünf der Formel-1-Gesamtwertung. Damit ist der italienische Rennstall der engste Verfolger von McLaren auf Platz vier. Jedoch fehlen dem Team 39 Punkte auf den Traditionsrennstall, der die Krise der vergangenen Jahre hinter sich gelassen zu haben scheint. Daniil Kwjat sagt, Toro Rosso habe die maximale Punkteausbeute mit in die Sommerpause genommen.

"Wenn wir uns die Punkte anschauen, habe wir wirklich nicht viel liegen lassen", sagt der Russe, der bei Toro Rosso eine zweite Chance bekommen hat. "In manchen Rennen haben wir sogar mehr herausgeholt, als erwartet. Wir haben gute Ergebnisse abgeliefert, als die Leistung nicht richtig da war und das ist wichtig."

Während Kwjat in der Fahrergesamtwertung mit 27 Punkten auf Platz neun liegt, hat sein ehemaliger Teamkollege Alexander Albon 16 Punkte geholt. Der Rennfahrer aus Thailand hat in Deutschland mit Platz sechs sein bestes Saisonergebnis eingefahren und wurde für sein Potenzial mit dem zweiten Cockpit bei Red Bull für die zweite Saisonhälfte belohnt.

Albon vor Mammutaufgabe bei Red Bull

Während Albon ab dem Grand Prix von Belgien für das Hauptteam von Red Bull starten wird, muss Pierry Gasly einen Schritt zurück machen und wieder für Toro Rosso an den Start gehen. Red Bull war mit der Leistung des Franzosen nicht zufrieden, weshalb das Team die Fahrer getauscht hat.

Albon hat bei Toro Rosso immer wieder sein Potenzial aufblitzen lassen. Der 23-Jährige glaubt, dass sein Ex-Team sogar die Chance hat, in Regenrennen wieder auf das Podium zu fahren. Toro Rosso habe das Ziel, so viele Punkte zu holen wie möglich, um sich einen soliden Platz im engen Mittelfeld der Königsklasse zu sichern.

Der künftige Red-Bull-Fahrer sieht das Qualifying als größten Schwachpunkt bei Toro Rosso an. Er sagt: "Wir haben Probleme im Qualifying, weil wir es nicht geschafft haben, die Reifen ins richtige Fenster zu bekommen. Als es kühler war, haben wir es geschafft, das Auto zum Leben zu erwecken. Da waren wir schon etwas überrascht, wie stark unsere Pace im Vergleich zu den anderen war."

Updates brauchen Feinschliff

Bei den Updates muss Toro Rosso noch nachliefern, gerade weil das Hockenheim-Paket nicht so funktioniert hat, wie erhofft. Albon erinnert sich: "Es gab Dinge, die wir gemocht und nicht gemocht haben. Deshalb haben wir uns entschieden, das alte Paket zu nutzen. Toro Rosso wird aber weiter am Update arbeiten, um es zu verbessern."

Seine Leistung bei Toro Rosso in der ersten Saisonhälfte macht Albon zuversichtlich, die Aufgabe bei Red Bull bewältigen zu können: "Ich bin glücklich, hätte gerne mehr Punkte geholt, aber wir hatten hier und da einfach ein schlechtes Timing. Deshalb haben wir nicht die Punkte gesammelt, die wir verdient hätten. Insgesamt bin ich aber zufrieden."

Nach der Sommerpause geht es erst nach Belgien und Monza, wo Albon erstmals für Red Bull starten wird. Der 23-Jährige freut sich schon auf den Grand Prix von Singapur, den er als sein Heimrennen ansieht: "Dort werden Freunde und Familie vor Ort sein. Jetzt habe ich aber noch etwas Zeit, meine Leistung zu bewertet und an der Zukunft zu arbeiten." Dafür plant Albon, eine ausgiebige Videoanalyse seiner vergangenen Rennen durchzuführen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor André Wiegold