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Toto Wolff: Ausgelassener Brasilien-Grand-Prix war ein "Experiment"

Toto Wolff hat den Grand Prix von Brasilien nicht nur ausgelassen, um Aufgaben zu erledigen, sondern auch, weil er ganz bewusst etwas ausprobieren wollte

Beim vorletzten Saisonrennen von 15. bis 17. November in Brasilien hat Toto Wolff erstmals in seiner Teamchef-Ära bei Mercedes einen Grand Prix ausgelassen. Weil eine Woche nach Brasilien der Saisonauftakt der Formel E stattfand und wieder eine Woche später das Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi, sollte der Reisestress für den 47-Jährigen so reduziert werden.

Der angenehme Nebeneffekt davon war nicht nur, dass sich Wolff in Europa um wichtige Geschäfte kümmern konnte; sondern es ging letztendlich auch um ein ganz praktisches "Experiment", wie der Österreicher es nennt: "Wir wollten herausfinden, wie es für die anderen hochrangigen Teammitglieder wäre, wenn ich bei einigen Rennen zu Hause bleibe, wenn der Kalender künftig auf 22 Rennen erweitert wird."

"Das war etwas, was ich immer schon ausprobieren wollte", sagt Wolff. "Es war merkwürdig für mich, denn der Entspannungsfaktor war wirklich hoch. Der Sportpsychologe hat mir das so erklärt, dass ich ja wusste, dass alle anderen arbeiten, während ich das nicht tat. Da ist das Empfinden dann doppelt so stark."

Damit sei aber keineswegs gesagt, dass Wolff ab 2020 nicht mehr zu allen Rennen kommen wird: "Alle von uns spielen eine wichtige Rolle im Team, und uns muss klar sein, was genau wir ins Team einbringen. Wenn das, was jemand einbringt, wichtig ist, muss er zu allen Rennen kommen", sagt er.

"Ich habe die Lösung noch nicht gefunden. Ich weiß schon, welches Rennen ich am ehesten auslassen würde. Zu verraten, welches ich meine, wäre aber politisch nicht korrekt", sagt Wolff - und gibt zu, dass er nach dem Experiment nicht schlauer ist als vorher: "Ich bin wieder am Ausgangspunkt und weiß nicht recht, was ich in der Frage tun soll."

Mit Bildmaterial von LAT.

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