Toto Wolff: DTM hat auch von Samstagsrennen profitiert

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff verteidigt die Einführung der Sprintrennen am Samstag und sieht die DTM als positives Beispiel

Toto Wolff: DTM hat auch von Samstagsrennen profitiert

Das neue Samstagsformat der Formel 1 mit einer geplanten Sprintqualifikation sorgt nicht bei jedem für Begeisterung. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff verteidigt die Idee jedoch und zieht einen Vergleich mit der DTM, die bereits seit Jahren auf zwei Rennen pro Wochenende setzt.

Seiner Meinung nach habe die Serie von dem neuen Format profitiert. "Die Zuseherzahlen waren höher", betont Wolff - wobei das bei einer doppelten Anzahl an Rennen auch zusammengenommen logisch ist.

"Ich verstehe auch, dass ein zusätzlicher Rennstart Spannung bringt. Und jetzt muss man es einfach probieren", so der Österreicher, der sich selbst jahrelang gegen ein neues Rennformat ausgesprochen hatte - "einfach weil ich fand, dass es zu gimmicky ist, zu artifiziell, mit Reverse-Grid, dafür steht die Formel 1 nicht."

Reverse-Grid-Rennen sind aktuell vom Tisch, doch die Sprintqualifikation ist für Wolff ein guter Kompromiss, dass die Formel 1 etwas Neues probieren kann, ohne zu künstlich in das Geschehen einzugreifen.

Wolff könnte sich sogar vorstellen, dass man die Idee weiterspinnt und etwa eine Art "Grand-Slam-Paket" schnürt, sodass es an manchen Orten eine Doppelveranstaltung gibt. "Das ist ein bisschen 'Jugend forscht' und 'Outcome ungewiss', aber jetzt müssen wir es mal probieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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