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Toto Wolff: Ferrari-Strategie mit Soft-Reifen ist "riskant"

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Toto Wolff: Ferrari-Strategie mit Soft-Reifen ist "riskant"
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30.06.2019, 08:07

Die unterschiedlichen Strategien zwischen Ferrari & Mercedes/Red Bull könnten im Kampf um den Sieg beim Grand Prix von Österreich das Salz in der Suppe sein

Die drei Topteams haben im Qualifying zum Grand Prix von Österreich in Spielberg (Formel 1 2019 live im Ticker) auf unterschiedliche Strategien gesetzt. Während sich Ferrari auf dem weicheren Soft für Q3 qualifizierte und damit auch mit diesem Reifen starten muss, entschieden sich die Fahrer von Mercedes und Red Bull in Q2 für den etwas härteren Medium.

Damit ist Polesetter Charles Leclerc zwar für den Start möglicherweise im Vorteil, weil er auf den ersten Metern etwas mehr Grip haben sollte. Aber dafür ist er vermutlich gezwungen, früher zum ersten (und wahrscheinlich) einzigen Boxenstopp zu kommen. "Dass Charles auf Soft startet, ist meiner Meinung nach eine riskante Strategie", findet Toto Wolff.

Der Mercedes-Teamchef erklärt: "Entweder macht er zwei Stopps, wenn es schlecht läuft, oder er wird am Ende des ersten Stints Kompromisse eingehen müssen. Red Bull und Mercedes auf dem Medium sind in Sachen möglicher Strategien besser aufgestellt. Ich wäre lieber auf dem Medium als auf dem Soft."

 

Laut Pirelli ist der Soft um 0,7 Sekunden pro Runde schneller als der Medium, und der Medium um 0,5 Sekunden schneller als der Hard. Dafür baut der Soft schneller ab, und zwar um 0,07 statt 0,04 Sekunden (Soft vs. Medium). Gegen Ende des Stints geht dieses Delta immer weiter auseinander. Nach etwa zehn Runden sollte der Medium den Soft in Sachen Tempo "überholen".

Bei Mercedes ist man daher selbstbewusst, die richtigen Weichen gestellt zu haben: "Wir wollten das Rennen auf den Medium-Reifen beginnen", sagt Einsatzleiter Andrew Shovlin, "da wir glauben, dass diese mit den heißen Bedingungen etwas besser klarkommen werden. Zudem bieten sie uns etwas mehr Flexibilität dabei, wie lange der letzte Stint ausfällt."

Sollten sowohl Leclerc als auch seine Verfolger Max Verstappen und Valtteri Bottas auf eine Einstoppstrategie setzen, wird es zwei Phasen mit Nachteil Leclerc geben. Erstens das Ende von Leclercs erstem Stint, wenn seine Softs abbauen. Und zweitens das Ende des Rennens, wenn Verstappen und Bottas voraussichtlich die frischeren Hards drauf haben werden.

 

Dass es bei einem Boxenstopp bleibt, ist aber nicht in Stein gemeißelt: "Dass sie mit Soft starten, ist für mich ein Indiz, dass sie wahrscheinlich zwei Stopps planen. Es sei denn, der Soft hält länger als erwartet", vermutet Lewis Hamilton, nach seiner Grid-Strafe hinter Verstappen und Bottas Vierter in der Startaufstellung.

Wie dem auch sei: Den Fehler, Ferrari zu unterschätzen, macht Mercedes nach dem Qualifying kein zweites Mal. "Sie sind sehr schnell, besonders auf den Longruns", verweist Hamilton auf das Freitagstraining auf dem Red-Bull-Ring. Und Leclerc selbst sagt: "Wir sind dieses Wochenende ziemlich konkurrenzfähig."

"Viel wird auf den Start ankommen", weiß er, denn: "Danach kommt eine lange Gerade, und dann noch eine. Normalerweise sind wir auf den Geraden ziemlich schnell. Daher hoffe ich, dass ich den ersten Platz durch die ersten drei Kurven verteidigen kann. Rein vom Renntempo her sah es nämlich am Freitag im Vergleich zu Mercedes und Red Bull ganz gut aus."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Event Spielberg
Subevent Vor dem Rennen
Autor Christian Nimmervoll