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Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Mehr Hybridanteil in der Formel 1? Toto Wolff glaubt, dass die Königsklasse in den kommenden Jahren diesen Weg einschlagen wird - Andere Teamchefs stimmen zu

Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Toto Wolff glaubt, dass die Elektrifizierung der Formel 1 auch in den kommenden Jahren weiter voranschreiten wird. Noch bis mindestens 2024 wird das Motorenreglement mehr oder weniger stabil bleiben. Doch wie geht es danach weiter? Wolff hat eine klare Idee: "Ich glaube, dass die nächste Generation der Power-Units mit Sicherheit mehr Elektro- und mehr Hybridanteil haben wird", so der Österreicher.

"Daran besteht kein Zweifel, denn alleine bei der Performance werden Elektro und erneuerbare Energien mit jedem Jahr stärker", erklärt er und ergänzt: "Daher ist es ganz natürlich, dass es einen Wechsel vom klassischen Verbrennungsmotor hin zu mehr Hybridkomponenten geben wird. Heute machen sie nur knapp 20 Prozent der Power-Unit aus."

"In der nächsten Generation werden es 50 Prozent sein. So vermute ich es jedenfalls", so Wolff. Dass die Formel 1 in absehbarer Zeit komplett elektrisch wird, glaubt der Mercedes-Teamchef allerdings nicht. "Nein. Ich sage niemals nie, aber ich würde es mit der Autoindustrie vergleichen", erklärt er und verrät: "Dort erwartet Daimler bis 2030 50 Prozent Hybrid oder Elektro."

"Und wenn wir uns das ansehen, dann glaube ich, dass wir bei der nächsten Antriebsgeneration [in der Formel 1] 2025/26 bei 50/50 landen könnten", so Wolff. "Ich denke, wir befinden uns mitten in einem Wechsel der Technologie - zumindest bei den Straßenautos", erinnert er. Wolff zeigt Verständnis für die Fans, die sich die alten und lauten Motoren zurückwünschen.

"Dort geht die Technologie nicht hin", erklärt er allerdings und verweist dabei auch auf das Thema "Nachhaltigkeit". Für Wolff steht fest: "Ich glaube, wir haben das Richtige getan, diese [Motoren-]Regeln für die nächste Periode fast stabil zu halten." Er gesteht: "Der Sound ist etwas, über das wir [...] zumindest sprechen müssen. Aber ich glaube, dass wir nach 2025 mehr Hybridkomponenten sehen werden."

Ähnlich sieht es auch Haas-Teamchef Günther Steiner. "Ich denke, wir müssen bei der Technologie auf dem aktuellen Stand bleiben", nennt er den wichtigsten Punkt für die Formel 1. "Wir alle mögen einen lauten, kreischenden V10 oder V12. Aber in dieser Zeit ist das nicht mehr akzeptabel", stellt er klar und ergänzt: "Die Motorenhersteller wissen, wie [der zukünftige Motor] sein muss."

"Er muss nachhaltig sein und mehr elektrische Elemente haben. Ich würde mich Toto anschließen", so Steiner. Und auch Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost hält Hybrid für "die Lösung für die Zukunft". Die aktuellen Antriebe in der Formel 1 seien sehr gut, hätten aber einen schlechten Ruf, weil man es den Fans "nicht gut kommuniziert" habe. Eine komplett elektrische Zukunft der Königsklasse schließt auch er aus.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann