Toto Wolff: Lewis Hamilton hat Nico Rosberg nicht in eine Falle gelockt

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Toto Wolff: Lewis Hamilton hat Nico Rosberg nicht in eine Falle gelockt
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
25.07.2016, 11:30

Lewis Hamilton habe gegen Rennmitte, als er relativ langsam wurde, nicht versucht, Nico Rosberg aufzuhalten, damit Daniel Ricciardo aufschließen konnte, beteuert Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Ein Teddybär verfolgt das Rennen der Formel 1 am Hungaroring
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, und 2. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1, feiern mit dem Team
Podium: Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1; 2. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1
Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07, feiert mit dem Team
Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1, feiert mit dem Team
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Podium: Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Podium: Sieger Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1; 2. Nico Rosberg, Mercedes AMG F1; 3. Daniel Ricciard
Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1; Nico Rosberg, Mercedes AMG F1; Daniel Ricciardo, Red Bull Racing

Hamilton hatte sich schon am Start gegen Polesitter Rosberg durchgesetzt und führte das Rennen an. Gegen Rennmitte schien der Brite aber Probleme zu haben und wurde langsamer. Trotz mehrfacher Anfeuerung von seiner Box, mehr Gas zu geben, wurde er erst dann wieder schneller, als die Ansage kam, dass Rosbergs Boxenstopp vorgezogen würde.

Sofort kamen Vermutungen auf, dass Hamilton seinen Teamkollegen absichtlich eingebremst hätte, damit Red-Bull-Racing-Pilot Daniel Ricciardo aufschließen und den Deutschen unter Druck setzen könnte.

Das sei auf gar keinen Fall so gewesen, betonte Toto Wolff am Sonntagabend.

 

„Ich bin sicher, dass Hamilton ihn nicht aufhalten wollte. Wir haben das ganze Wochenende darüber gesprochen, was sie tun müssten, um die Reifen zu schonen“, erklärte Wolff.

„Wir waren nicht sicher, ob wie auf zwei oder drei Stopps gehen sollten, und wenn du ständig hörst, dass deine Reifen vielleicht nicht durchhalten, dann willst du vorsichtig damit umgehen.“

„Sie haben das im ersten Stint auf den Supersofts sehr gut geschafft. Dann wechselten sie auf die Softs und mit denen hatten wir keine Erfahrung. Also war er wahrscheinlich etwas zu vorsichtig.“

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„Er hatte alles unter Kontrolle. Er wusste, dass Nico hinter ihm war und war sich nicht bewusst, dass der Zug schnell ankam und die hinter ihm auf einer anderen Strategie waren. Er hatte also nicht das Gesamtbild und für ihn sah es okay aus. Darum ließ er es ruhiger angehen.“

Der Funkverkehr habe möglicherweise auch ein falsches Bild gezeichnet, sagte Wolff. Hamilton hätte keine Probleme gehabt, sondern nur die Reifen geschont.

 

„Seine Reifen mussten lange halten und er sagte, dass er sein Bestes tat. Das heißt nicht, dass er so schnell fuhr, wie er konnte. Und wir mussten ihm klarmachen, dass wir ein Problem bekamen.“

„Man darf nicht vergessen, dass du da draußen in einem Auto sitzt, das Tempo kontrollierst und nicht siehst, was um dich herum vorgeht. Du musst den Leuten einfach vertrauen.“

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„In diesem Moment mussten wir diese Information klar transportieren und das haben wir getan. Der Inhalt der Nachricht war, dass wir die Reihenfolge der Autos ändern würden, wie wir das in Monaco schon getan habe.“

„Also haben wir ihm gesagt, wenn du nicht an Tempo zulegst, dann holen wir Nico eher rein. Er musste verstehen, dass er schneller werden musste.“

Mit Informationen von Jonathan Noble

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