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Toto Wolff: Mercedes-Formkurve liegt nicht an Lewis Hamilton

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Toto Wolff: Mercedes-Formkurve liegt nicht an Lewis Hamilton
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26.10.2019, 00:55

Dass die aktuelle Mercedes-Formkurve an Lewis Hamilton liegt, verneint Motorsportchef Toto Wolff: Ausbleibende Ergebnisse liegen an besserer Konkurrenz

Acht Rennen konnte Lewis Hamilton in dieser Saison bis zur Sommerpause gewinnen, doch seitdem läuft es nicht mehr so rund. Nach der Pause konnte der Brite gerade einmal ein einziges Rennen als Erster beenden - und der Sieg in Sotschi kam durch glückliche Umstände zustande. In den vergangenen Jahren konnte Hamilton in der zweiten Jahreshälfte meist zulegen. Was ist in diesem Jahr anders?

Ist Hamilton bei Titel Nummer sechs vielleicht schon satt und müde? "Es gibt einen guten Grund, warum es ein Rekord ist", sagt Motorsportchef Toto Wolff in Bezug auf die sechs Mercedes-Titel in Folge. "Es ist sehr schwierig, dich auf dem richtigen Punkt zu halten und motiviert, energetisch und leidenschaftlich zu sein. Wir sind es definitiv, aber das ist keine einfache Sache."

Dass das jedoch mit Hamiltons derzeitiger Form zu tun habe, glaubt der Österreicher nicht. Stattdessen sei die Konkurrenz einfach stärker geworden: "Valtteri (Bottas; Anm. d. Red.) hat zugelegt - und das ist gut für das Team und auch gut für Lewis." Der Finne ist der einzig verbliebene WM-Gegner und konnte zuletzt in Japan siegen.

Und dann wäre da noch Ferrari. "Ferrari ist sehr stark geworden und ist nach der Sommerpause wieder auferstanden", so Wolff. Ferrari konnte seit dem Sommer alle Pole-Positions einfahren und drei Siege holen. "Sie sind die Messlatte geworden", sagt er. "Und die Folge ist, dass wir nicht mehr die Ergebnisse der ersten Saisonhälfte einfahren konnten."

"Ich würde es als nicht an ihm als Fahrer festmachen", sieht der Motorsportchef Hamilton nicht als Faktor für die derzeitige Schwächephase des Teams. "Er ist immer noch gut in Form. Er hat einfach nur nicht mehr das Auto, das ihm diese Ergebnisse ermöglicht hat."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer