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Toto Wolff: Monza, nicht Spa war der Wendepunkt 2018

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Toto Wolff: Monza, nicht Spa war der Wendepunkt 2018
Autor:
Co-Autor: Dieter Rencken
10.12.2018, 11:28

Mercedes-Sportchef Toto Wolff glaubt den Wendepunkt im Titelkampf zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton erkannt zu haben

Wann hat Mercedes in der Formel-1-Saison 2018 die Kontrolle übernommen? Über den genauen Zeitpunkt der Wachablösung von Ferrari wird noch immer kontrovers diskutiert. Manche Beobachter nennen etwa den Ausfall von Sebastian Vettel in Hockenheim, wo der Ferrari-Pilot in Führung liegend ins Kiesbett rauschte. Andere glauben, die WM kippte erst nach der Sommerpause in Richtung Lewis Hamilton.

Mercedes-Sportchef Toto Wolff will sich nicht auf eine Situation festlegen, sondern meint: "Es gab zwei Momente." Der erste dieser Wendepunkte habe sich beim Heimrennen des Silberpfeil-Werksteams in Silverstone ereignet: "Es war Lewis' Heim-Grand-Prix, und auch unser Team sitzt in Brackley. Dort zu verlieren, auf einer Strecke, auf der wir immer gut waren, war sehr schwierig."

Unmittelbar auf den britischen Grand Prix folgte das Deutschland-Rennen in Hockenheim, das Wolff jedoch nicht als entscheidend wertet, obwohl Hamilton massiv vom Ausfall Vettels profitierte und alleine in diesem Lauf 25 Punkte gutmachte. Vielmehr meint Wolff, habe Mercedes die "Niederlage" in Silverstone dazu angespornt, "die Energie innerhalb der Organisation zusammenzuklauben und stärker zurückzukommen", so der Österreicher.

"Der große Wendepunkt war aber dann aus meiner Sicht Monza", erklärt Wolff, der bisher stets den Belgien-Grand-Prix in Spa-Francorchamps als richtungsweisend benannt hatte. Ob die Einführung der innovativen und umstrittenen Felgen am W09-Silberpfeil den Sinneswandel herbeiführte, ist offen. Mercedes sei jedenfalls erst nach dem Sieg beim Ferrari-Heimspiel in Italien "extrem stark" aufgetreten, sagt der Sportchef weiter. "Besonders in Singapur, was davor nicht unsere Lieblingsstrecke war. Aber wir hatten dort ein wirklich gutes Auto, und Lewis ist eine unglaubliche Pole-Runde gefahren. Ich habe das Gefühl, das hat das Momentum zu unseren Gunsten gedreht."

In der Tat gewann Vettel nach Belgien kein weiteres Rennen mehr. Hamilton wiederum startete in Monza eine Siegesserie, die über Singapur und Sotschi bis Suzuka anhielt. Zum Abschluss triumphierte Hamilton auch noch in Sao Paulo und in Abu Dhabi und stellte in der WM auf 408:320 gegen Vettel.

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Autor Stefan Ehlen