Toto Wolff: Schlechte Starts noch immer ein Risiko bei Mercedes

Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt, dass sein Team noch immer an den Starts arbeitet, da das Risiko schlechter Starts weiter bestehe.

"Das Ziel der Regeländerung war, die Starts abwechslungsreicher zu machen und den Fahrern mehr Verantwortung zu übertragen", sagte Wolff in Malaysia. "Das ist eines der Gebiete, auf denen wir für nächstes Jahr noch arbeiten müssen. Für den Fahrer ist es ziemlich schwierig, es richtig hinzubekommen. Und sie sind immer noch ein Risiko."

Natürlich würden schlechte Starts der beiden Mercedes-Fahrer mehr auffallen als bei vielen anderen, da sie immer an der Spitze der Startaufstellung stehen würden, erklärte Wolff. "Es sieht schlimmer aus, als es ist. Es gab bei unseren Konkurrenten auch massive Schwankungen, gute Starts und schlechte Starts."

Es gäbe außerdem immer eine echte Leistung und eine, die öffentlich wahrgenommen wird. "Die Leute sagen, dass deine Boxenstopps nicht sehr gut sind, oder dass du mehr technische Probleme hast als alle anderen. Das sind aber zwei total unterschiedliche Datenpakete. Und wir haben Daten von beiden."

Der Start sei eine "komplexe Sache", betonte Wolff. "Die Interaktion zwischen der Kupplung, dem Kupplungsmaterial, der Architektur der Kupplung, dem Handling für den Fahrer, dem Drehmoment, dem Ansprechpunkt und so weiter. Ich glaube, dass es da bei uns noch Raum für Verbesserungen gibt und die Ingenieure wissen das auch."

Mit Informationen von Adam Cooper

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