Toto Wolff über Abu Dhabi: "Wir hätten sie fahren lassen sollen…"

Mercedes-Sportchef Toto Wolff denkt nun anders über das Finale der Formel-1-Saison 2016 und das Titelduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

"Im Eifer des Gefechts triffst du Entscheidungen, aber manchmal sind sie eben falsch", sagte Wolff im Gespräch mit Sky Sports F1.

"Wir dachten: Dieses Rennen gibt genauso viele Punkte wie jedes andere Rennen. Und wir wollten dieses Rennen gewinnen. Dabei haben wir nicht beachtet, dass es für die Fahrer um deutlich mehr ging."

"So, wie das Rennen verlaufen ist, hätten wir anders kommunizieren sollen", meint Wolff. "Rückblickend hätten wir sie einfach so fahren lassen sollen, wie sie es für angemessen hielten."

Diese Äußerungen klingen ganz anders als die Meinung, die Wolff unmittelbar nach dem Großen Preis von Abu Dhabi vertreten hat.

Hamilton wurde für seine "Bummeltaktik", mit der er Rosberg in Zweikämpfe mit Sebastian Vettel (Ferrari) und Max Verstappen (Red Bull Racing) verstricken wollte, sowohl "Anarchie" als auch die Schaffung eines "Präzedenzfalls" attestiert.

Es stand sogar eine teaminterne Bestrafung Hamiltons im Raum, zumal er sich wiederholt den Anweisungen des Mercedes-Kommandostands widersetzt hatte. Dass Mercedes jedoch Abstand nimmt von Sanktionen gegen den Ex-Champion, stand bereits seit wenigen Tagen fest.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Abu Dhabi
Rennstrecke Yas Marina Circuit
Fahrer Lewis Hamilton , Nico Rosberg
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags abu dhabi, f1, kommandostand, mercedes, niki lauda, paddy lowe, teamorder, titelkampf, toto wolff, weltmeister