Trotz Dämpferproblem: "Bei weitem bester Freitag" für AlphaTauri in Monza

AlphaTauri überraschte mit starken Platzierungen in Monza - Lediglich ein Problem mit einem Dämpfer trübt ein wenig die Stimmung

Trotz Dämpferproblem: "Bei weitem bester Freitag" für AlphaTauri in Monza

AlphaTauri war die große Überraschung des Trainingsfreitags der Formel 1 in Monza. Am Vormittag glänzten Daniil Kwjat und Pierre Gasly mit den Plätzen vier und sechs, am Nachmittag gab es die Plätze vier und sieben - da mit dem Franzosen in der Rolle des schnelleren Piloten.

"Das war der beste Freitag in dieser Saison", freut sich Gasly über den gelungenen Monza-Auftakt. "Ich muss sagen, dass das Gefühl des Autos richtig gut war. Ich konnte pushen und einige gute Runden fahren."

Am Nachmittag gab es jedoch einen kleinen Rückschlag: Ein Dämpferproblem sorgte dafür, dass Gasly mit seinen Longruns etwas früher aufhören musste. "Aber ansonsten sind wir ziemlich zufrieden." Schon in Spa funktionierte der AlphaTauri relativ gut, und auch in Monza scheint das Low-Downforce-Paket zu passen.

 

Im ersten Training verbrachten die Fahrer ihre Zeit noch damit, nach der richtigen Balance zu suchen. "Die Fahrer waren am Ende von FT1 glücklich, aber nicht superglücklich, daher haben wir für FT2 einige Änderungen vorgenommen", sagt Chef-Renningenieur Jonathan Eddolls. "Das schienen die richtigen Maßnahmen gewesen zu sein, da das Auto sowohl auf Short- als auch auf Longruns konkurrenzfähig aussieht."

Gespannt ist man im Team, wie sich die neuen Motorenregeln auswirken. Zwar wisse man nicht, was die anderen machen, dennoch sieht man sich gut gerüstet für einen Kampf im Mittelfeld. "Nach allen Daten sind wir dabei", so Eddolls.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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