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Trotz Fehler: Ferrari bereut nicht, dass Leclerc gepusht hat

Mattia Binotto betont, dass Ferrari es nie bereuen wird, wenn einer seiner Fahrer pusht, auch wenn Charles Leclerc in diesem Fall einen Fehler gemacht hat

Mit seinem Fehler in Runde 53 hat Charles Leclerc in Imola wichtige Punkte in der WM leichtsinnig weggeschmissen, doch sein Ferrari-Team bereut nicht, dass der Monegasse pushen wollte, um Red Bulls Sergio Perez noch zu überholen und sich Platz zwei hinter Max Verstappen zu schnappen.

"Wir werden es nie bereuen, einen Fahrer zum Pushen zu bewegen", sagt Teamchef Mattia Binotto. "Das ist Teil unseres Jobs. Und Teil ihres Jobs ist es, am Limit zu fahren - und dabei können Fehler passieren."

Leclerc war in der Variante Alta zu aggressiv unterwegs und hatte die Kontrolle über seinen Ferrari auf dem hohen Randstein verloren. "Die diesjährigen Autos sind auf den Randsteinen deutlich steifer, und wenn du einen kleinen Fehler machst, bezahlst du einen hohen Preis dafür", nimmt Binotto seinen Schützling in Schutz. "Wir haben die richtige Entscheidung getroffen."

Ferrari hatte zuvor eine zweite Boxenstopp-Serie getriggert, indem man Leclerc in der 50. Runde noch einmal zum Wechsel auf Soft-Reifen an die Box beordert hatte, was Perez und Verstappen im Abstand von einer Runde konterten. Das war laut Binotto ein aggressives Manöver, um noch eine Position zu gewinnen - kein durch Reifenabbau bedingter Stopp.

 

"Uns sind die Vorderreifen nicht eingegangen", betont der Italiener. "Zu dem Zeitpunkt war unsere Pace gegenüber Perez sehr, sehr ähnlich oder leicht besser. Aber weil wir mit diesen Reifen keine Möglichkeit auf einen Angriff gesehen haben, haben wir den Boxenstopp eingelegt."

Ferrari hatte gehofft, dass sich Red Bull davon triggern lässt und seine Piloten ebenfalls reinholt, was auch passierte. "Beide waren dann auf neuen Reifen und es hat das Rennen bei noch knapp 15 Runden zurückgesetzt", so Binotto. "Es hat ziemlich gut funktioniert, weil Charles sehr nah an Sergio dran war und einen Angriff versucht hat, bevor er den Fehler gemacht hat."

Leclerc selbst gibt zu, dass sein Fehler zustande kam, weil er an dieser Stelle etwas zu gierig war. Er verneint aber, dass er in der Schikane das ganze Wochenende über zu viel Risiko eingegangen sei: "Ich denke nicht, dass ich ein größeres Risiko eingegangen bin. Ich war schnell, und das Auto hat sich insbesondere im Rennen dort gut angefühlt", sagt er.

"Ich hatte das Gefühl, dass es eine der Kurven ist, in denen Checo etwas weniger konkurrenzfähig war als ich. Und in der Runde wusste ich, dass ich eine Möglichkeit habe", so der Monegasse. "Also habe ich etwas mehr gepusht, aber es war zu viel. Abgesehen davon denke ich nicht, dass ich in den andere Runden zu viel Risiko eingegangen bin."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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