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Trotz "gutem Fahrgefühl": Williams setzt auf Rettungsanker Filmtag

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Trotz "gutem Fahrgefühl": Williams setzt auf Rettungsanker Filmtag
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper, Jonathan Noble
22.02.2019, 09:59

Die Williams-Mannschaft unternimmt alles, um auf Testkilometer zu kommen - George Russell räumt einen großen Rückstand ein, hat aber Grund zur Hoffnung

Das Williams-Team möchte Fahrpraxis, die es in der ersten Woche der Formel-1-Tests in Barcelona verpasst hat, bei einem Filmtag teilweise nachholen. Ob Robert Kubica, George Russell oder sogar beide Stammpiloten am heutigen Freitag auf den Circuit de Catalunya gehen, ist nicht geklärt.

Obwohl das Reglement die Laufleistung an Filmtagen auf 100 Kilometer begrenzt und es verbietet, Rennreifen einzusetzen, dürfte der Termin den Ingenieuren bei der Vorbereitung des FW42 für Teil zwei der Probefahrten helfen. Denn die üblichen Checkrunden lassen sich in der Regel absolvieren.

Auch McLaren und Racing Point haben bei der FIA für heute einen Filmtag angemeldet, womit alle Teams die nur einmal pro Saison bestehende Möglichkeit zu exklusiver Streckenzeit mit einem aktuellen Boliden aktiviert haben. Die übrigen Mannschaften nutzten sie bereits vor dem Testbeginn.

Russell will trotz des Williams-Rückstandes von zweieinhalb Testtagen Grund zur Zuversicht gewonnen haben, als er am Mittwoch und Donnerstag 186 Kilometer abspulte: "Das Auto fühlte sich recht gut an. Es war stabil und es hat mir ein gutes Fahrgefühl vermittelt", sagt er. "Ich bin aber nicht komplett an das Limit gegangen und weiß auch nicht, wo die Grenzen des Wagens liegen."

Ehe er das Tempo des FW42 ausgereizt hat, könne er nicht sagen, wo die Truppe steht und welche Verbesserungen mit der größten Dringlichkeit vorangetrieben werden müssen. Hinzu kommt, dass nicht alle Teile des Autos auf dem neuesten Stand sind. In einigen Bereichen kamen Komponenten aus dem Vorjahr zum Einsatz, weil die Anlieferung der novellierten Versionen auf sich warten lässt.

"Wir müssen uns am Wochenende strecken, um sicherzustellen, dass wir am kommenden Dienstag die Basisarbeit erledigen können und endlich auf Kilometer kommen", so Russell. "Wir versuchen, positiv zu bleiben und warten ab, wie es am Wochenende und nächste Woche läuft. Wir sind natürlich einen Schritt hinter den anderen Teams zurück, wenn es um die Erfahrung mit dem neuen Auto geht. Aber ich vertraue den Jungs komplett, dass wir nun das Beste aus der Situation machen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Dominik Sharaf