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Trotz Öl-Leck: Kwjat kommt um Motorenstrafe herum

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Trotz Öl-Leck: Kwjat kommt um Motorenstrafe herum
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
19.09.2019, 18:28

Daniil Kwjat muss trotz seines Technikdefektes in Monza keinen neuen Motor nehmen und bleibt ohne Strafe - Wie gut ist Toro Rosso in Singapur?

Trotz seines Ausfalls in Monza kommt Daniil Kwjat in Singapur noch einmal um eine Motorenstrafe herum. Der Toro-Rosso-Pilot war beim Großen Preis von Italien mit einem Öl-Leck ausgefallen, doch eine Untersuchung seitens Honda ergab, dass der Motor selbst keinen Schaden davongetragen hat: "Er ist okay. Er wurde nicht beschädigt, von daher können wir ihn weiter verwenden", bestätigt Kwjat.

Ein weiterer Motorenwechsel hätte auf jeden Fall eine Strafe nach sich gezogen, da Kwjat bei allen sechs Elementen bereits über dem erlaubten Limit liegt. So hat Kwjat etwa schon fünf Verbrennungsmotoren eingesetzt - drei sind in der Saison 2019 erlaubt. "Aber hier müssen wir keine Strafe nehmen", zeigt er sich erleichtert.

In Singapur werden alle vier Honda-Fahrzeuge mit der neuesten Spec-4-Einheit ausgerüstet sein, auch wenn die Strecke selbst nicht so viel Motorenleistung verlangt wie zuletzt Spa oder Monza. "Wir haben keine Einschränkungen bei der neuesten Spec gesehen. Es gab überhaupt keine Diskussion, ob wir sie benutzen oder nicht. Selbst wenn es ein Stadtkurs ist: Warum sollten wir sie nicht benutzen?", so Kwjat.

Für Honda hat der Russe derweil viel Lob übrig. Zwar fehle am Samstag noch etwas Performance, aber am Sonntag im Rennen sei man bei der Musik: "Wir kämpfen mit gleichen Waffen, von daher sind das ermutigende Zeichen von Honda", sagt er. "Auch in Monza konnten wir kämpfen und überholen. Ich bin wirklich zufrieden mit den Fortschritten. Das gibt uns Hoffnung für die Zukunft."

Daniil Kwjat

In Monza musste Kwjat in aussichtsreicher Position aufgeben

Foto: LAT

Singapur sollte dem Team auf dem Papier her etwas besser liegen, da es eben nicht so stark auf den Motor ankommt. Doch ob Toro Rosso Singapur wirklich zugutekommt, will Kwjat abwarten: "Manchmal sind wir hier hingekommen, und das Auto war gut, obwohl wir das nicht erwartet hatten. Und als es gut sein sollte, war es nicht gut", bleibt er vorsichtig.

"Ich sage also lieber gar nichts und mache einfach mein Zeug", so der Russe weiter. "Wir waren auf Strecken wie Spa oder Monza gut, und jetzt wollen wir sehen, ob wir auch auf Strecken wie Singapur gut sein können. In der Vergangenheit war die Strecke gut für Toro Rosso, und hoffentlich können wir die Punkte holen, die wir in Monza verpasst haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Singapur
Autor Norman Fischer