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Trotz Umbau: Verstappen glücklich über Old-School-Charakter in Zandvoort

Der Formel-1-Umbau am Circuit Park Zandvoort ist abgeschlossen - Laut Max Verstappen wurde der Charakter der Strecke kaum verändert

Trotz Umbau: Verstappen glücklich über Old-School-Charakter in Zandvoort

Zwei Steilkurven, mehr Asphaltfläche und auch kleinere Veränderungen an der Streckenführung: Um ein Formel-1-Rennen im Jahr 2020 zu veranstalten, wurde mächtig am Kurs des Circuit Park Zandvoort gearbeitet. Max Verstappen durfte den umgebauten Kurs bereits testen und der Niederländer freut sich, dass die Strecke seinen Old-School-Charme behalten hat.

20 Jahre lang wurde an der Nordseeküste zwischen Dünen auf dem bekannten Layout gefahren. Neben der DTM waren auch viele weitere hochkarätige Rennserien regelmäßig in Zandvoort zu Gast. Die Königsklasse hat aber strengere Voraussetzungen, weshalb der Kurs umgebaut werden musste.

Außerdem soll das neue Layout helfen, Überholmanöver im Rennen zu ermöglichen. Die Steilkurve vor der Start-Ziel-Geraden ist die gravierendste Änderung für die Saison 2020.

In einem älteren Red-Bull-Boliden hat Verstappen den Kurs bereits getestet. Die Steilkurven in den Kurven 3 und 14 bieten den Fahrern die Möglichkeit, mehrere Linien zu nutzen und Konkurrenten zu überholen - so zumindest der Plan. Laut Verstappen ist es "unglaublich" durch diese Kurven zu fahren.

"Es sieht einfach toll aus", sagt der Niederländer, der sich auf sein Heimrennen in den Niederlanden freut, wenn es denn stattfindet. "Sie haben bei der Renovierung der Strecke einen tollen Job gemacht. Es macht viel Spaß, auf dem Kurs mit einem V8-Auto zu fahren. Mit den neuen Fahrzeugen wird es sicherlich noch besser werden."

Da es nur wenige Änderungen gab, behält der Kurs in Zandvoort seinen geschwungenen Charakter, der aber nur wenige Möglichkeiten für Überholversuche bietet. Darin sieht Verstappen aber kein Problem, gerade weil er Strecken mit Old-School-Charakter so mag. Er glaubt, dass hier noch Fehler der Fahrer sofort hart bestraft werden.

"Es ist so wie in Monaco oder Suzuka. Das sind Old-School-Strecken, die nicht sehr viel Platz bieten", so der Red-Bull-Pilot. "Es wird keine Probleme geben, ich mag es sogar. Es ist besser, als überall Asphalt zu haben. In diesem Fall kommt man nur weit raus, wenn man einen Fehler macht. Natürlich kommt es darauf an, ob wir die Möglichkeit haben, zu überholen."

Mit Bildmaterial von Geobrugg.

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Rennserie Formel 1
Autor Luke Smith